Die Staatsanwaltschaft der Stadt Mexiko hat Gaby 'N' im Munizip Heroica Ciudad de Ejutla de Crespo, Oaxaca, festgenommen wegen ihrer mutmaßlichen Verantwortung für den qualifizierten Totschlag eines Motorradfahrers am 3. Januar im Bezirk Iztapalapa. Die Frau, die nach dem Vorfall geflohen war, wurde durch Videoaufnahmen, Befragungen und technische Nachverfolgungsmaßnahmen geortet. Sie wurde später in das Frauenzentrum für soziale Wiedereingliederung Santa Martha Acatitla überstellt.
Am 3. Januar an der Kreuzung von Eje 6 Sur und Periférico Oriente im Bezirk Iztapalapa der Stadt Mexiko fuhr Gaby 'N' einen marineblauen Honda City, als sie den 52-jährigen Motorradfahrer Roberto Hernández anfuhr, der als Lieferservice für Milchprodukte arbeitete und auf dem Weg zu seiner Frau war. Der Aufprall schleifte den Leichnam des Opfers über mehr als einen Kilometer bis in die Colonia Constitución de 1917, wo Sanitäter seinen Tod feststellten. Gaby 'N' fuhr weiter, ließ das ohne Kennzeichen fahrzeug in Nezahualcóyotl, Bundesstaat Mexiko, zurück und floh; das Fahrzeug wurde am 5. Januar mit sichtbaren Frontschäden gefunden. Die Staatsanwaltschaft der Stadt Mexiko (FGJ) eröffnete ein Ermittlungsverfahren wegen qualifizierten Totschlags und stellte am 7. Januar einen Haftbefehl aus. Ende Januar durchsuchten Beamte ein Haus in Chimalhuacán, Bundesstaat Mexiko, das mit einem Verwandten der Verdächtigen in Verbindung stand, doch sie war nicht dort. Berichten zufolge kontaktierte der Cousin von Gaby 'N' die Behörden und lockte sie in eine Kapelle in Heroica Ciudad de Ejutla de Crespo, Oaxaca, wohin sie geflohen war, möglicherweise aufgrund früherer Familienverbindungen in der Gegend. Die Festnahme erfolgte in der Nacht des 9. Februar in Koordination mit der Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Oaxaca. Elemente wie die Analyse von Videoaufnahmen, Befragungen, mechanische Gutachten und Tatortrekonstruktion führten zu ihrer Identifizierung. Am 10. Februar wurde Gaby 'N' nach Mexiko-Stadt überstellt und in das Frauenzentrum für soziale Wiedereingliederung Santa Martha Acatitla eingeliefert, wo ihre Rechtslage geklärt wird. Sie drohen bis zu 20 Jahre Haft für die Tat. Die Familie des Opfers forderte Gerechtigkeit bei der FGJ, und der Fall löste auf Social Media Empörung aus wegen Videos des Vorfalls.