Das FBI-Büro in Atlanta hat in Zusammenarbeit mit den indonesischen Behörden eine ausgeklügelte globale Phishing-Operation zerschlagen. Das Netzwerk stahl Zugangsdaten von Tausenden Opfern und versuchte Betrug in Höhe von mehr als 20 Millionen US-Dollar beziehungsweise 342 Milliarden IDR. Dies ist die erste gemeinsame Cyber-Ermittlung dieser Art.
Das FBI-Büro in Atlanta gab am Montag (13. April 2026) bekannt, dass es in Zusammenarbeit mit den örtlichen Strafverfolgungsbehörden eine Cyberkriminalitätsoperation in Indonesien stillgelegt habe. Die Operation basierte auf einem Phishing-Tool namens „kit W3LL“, mit dem gefälschte Anmeldeseiten erstellt wurden, die vertrauenswürdige Websites imitierten. Opfer gaben unwissentlich ihre Kontozugangsdaten preis, indem sie diese auf den gefälschten Seiten eingaben. Die offizielle Erklärung des FBI besagt, dass das Netzwerk Tausende von Kontodaten stahl und Betrugsversuche im Wert von über 20 Millionen US-Dollar unternahm. CBS News berichtete, dass Bundesermittler in Atlanta gezielt gegen die gefälschten Seiten vorgingen, die Betrügereien in Millionenhöhe ermöglichten. Dies stellt die erste gemeinsame Cyber-Ermittlung dieser Art zwischen dem FBI in Atlanta und den indonesischen Behörden dar und unterstreicht die wichtige internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung globaler Cyberkriminalität.