Ein FIFA-Bericht enthüllte einen Rekord von 5.973 internationalen Transfers im Männerfußball während des Januar-Transferfensters, was einem Anstieg von 3 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Gesamtausgaben sanken um 18 % auf 1,95 Milliarden Dollar, übertrafen jedoch das Januar-2023-Rekord um 20 %. Im Frauenfußball stiegen die Ausgaben um 85 % auf über 10 Millionen Dollar, trotz eines Rückgangs der Transfers um 6 % auf 420.
Der FIFA-Bericht, der am Donnerstag in Zürich veröffentlicht wurde, hob die erhebliche Aktivität auf dem globalen Fußballtransfermarkt während des Januarfensters hervor. Im Männerfußball stellten die 5.973 grenzüberschreitenden Geschäfte zwischen Vereinen aus verschiedenen Ländern einen Anstieg von 3 % im Vergleich zum Vorjahr dar. Diese Transaktionen, die von der FIFA abgewickelt wurden, schließen inlandweite Wechsel im selben Land aus. nnTrotz des Anstiegs im Volumen sanken die Gesamtausgaben um etwa 18 % im Vergleich zum Vorjahresrekord auf insgesamt 1,95 Milliarden Dollar. Die FIFA merkte an, dass diese Zahl immer noch 20 % höher ist als der vorherige Rekord aus Januar 2023. Englische Vereine führten bei den Ausgaben mit 363 Millionen Dollar an Transfergebühren an und recoupierten nur 150 Millionen Dollar aus Auslandverkäufen. Italien lag mit 283 Millionen Dollar auf Platz zwei, gefolgt von Brasilien, Deutschland und Frankreich unter den Top-Fünf-Ausgaben. nnAuf der Einnahmeseite profitierten französische Vereine am meisten mit 218 Millionen Dollar aus Transferverkäufen, gefolgt von Italien, Brasilien, England und Spanien. In den USA gaben Vereine 99 Millionen Dollar aus und verdienten 48 Millionen Dollar. Der Bericht deckte auch den Frauenfußball ab, wo die internationalen Transferausgaben 10 Millionen Dollar überschritten – einen Anstieg von 85 % gegenüber dem vorherigen Rekord – obwohl die Anzahl der Geschäfte um 6 % auf 420 sank. Englische Frauenvereine dominierten sowohl die Ausgaben mit über 5 Millionen Dollar als auch die Einnahmen. nnDiese Daten unterstreichen anhaltende Trends auf dem Fußballtransfermarkt mit robuster Aktivität in Europa und aufkommendem Wachstum bei Frauen-Transfers.