Lebensmittelpreise bleiben unter der Inflation im Jahr 2025

Nach Jahren der Beschleunigung sollen die Lebensmittelpreise in Brasilien 2025 weniger als die allgemeine Inflation steigen. Fipe-Daten zeigen eine Deflation in der Lebensmittelgruppe im November, mit einer kumulierten Steigerung von 2,4 % bis Oktober, unter dem allgemeinen Index von 3,3 % in São Paulo. Gute Ernten von Produkten wie Reis, Bohnen und Milch erklären die Preissenkungen.

Von Januar 2020 bis Oktober 2025 betrug die kumulierte allgemeine Inflation 63 %, deutlich unter den 96 % für Lebensmittel, aber die Tendenz kehrt sich nun um. Fipe veröffentlichte am Dienstag (18) Daten, die eine Deflation in der Lebensmittelgruppe im November zeigen, mit einer kumulierten Steigerung von 2,4 % bis Oktober in São Paulo, unter dem allgemeinen IPCA-Index von 3,3 %. Dieser Verlangsamung wird voraussichtlich bis 2025 fortgesetzt, wobei die Lebensmittelpreise weniger als die Gesamtinflationsrate steigen.

Die Preissenkungen resultieren aus reichlichen Ernten. Reis erreichte 2025 eine Rekordproduktion von 12,8 Millionen Tonnen, laut Conab, was zu einem Preisrückgang von 23,3 % in den ersten zehn Monaten führte. Bohnen, unterstützt durch ein starkes Angebot der Ersternte, fielen um 7 % in Supermärkten. Die Preise für langlebige Milch sanken um 1,5 % im Einzelhandel, aufgrund von Investitionen auf dem Feld und günstigem Wetter, nach Cepea.

Andere Artikel zeigen gemischte Trends. Sojaöl, trotz einer Rekordernte von 171 Millionen Tonnen, sank nur um 2,3 %, wobei Abiove 59 Millionen Tonnen pressierte, ein Teil davon für Biodiesel. Bei Fleisch: Schweinefleisch um 6,1 % gesunken, Rindfleisch um 1,5 %, während Hühnerfleisch bis Oktober um 2,4 % gestiegen ist. Frische Produkte wie Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch fielen um 27 %, aber Hülsenfrüchte stiegen um 20 % und Früchte um 0,6 %.

Die Weizenernte war mit 7,7 Millionen Tonnen schwach, was Importe ankurbelte und Preise für Pasta und Mehl um 2 % anhob. In den kommenden Wochen wird die Fleischnachfrage durch Jahresendfeiertage und chinesische Hühnerimporte steigen.

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