Während Waldbrände im Zentralchile nach Ausbrüchen seit dem 24. Dezember anhalten, haben am 27. Dezember mindestens vier neue Brände in den Regionen Valparaíso, Metropolitana, O’Higgins und Maule inmitten extremer Hitze, niedriger Luftfeuchtigkeit und Winde begonnen. Aktualisierungen umfassen Fortschritte bei früheren Bränden wie Larmahue, eine gelöste Festnahme wegen Brandstiftung im Maule, Evakuierungen und mehragentige Reaktionen.
Extremwetter —Temperaturen von 30-35°C, Luftfeuchtigkeit unter 30%, Westwinde und trockene Vegetation— setzte die Waldbrände im Zentralchile am 27. Dezember fort und baute auf 12 aktive Brände vom Vortag auf, einschließlich großer Vorfälle wie Cerro Maule (1.127 ha) und Larmahue (zuvor 200 ha).
Neue und aktualisierte Brände:
- Region Valparaíso (San Carlos Alto, Catemu): 4 Hektar verbrannt, vier Häuser, zwei Fahrzeuge beschädigt und 15 Personen betroffen (10 Zivilisten, fünf Feuerwehrleute). Evakuierungen per SAE-Alarme angeordnet; rote Alarm später aufgehoben. Einsatz: sieben Conaf-Brigaden, sechs Flugzeuge, Schwermaschinen und regionale Feuerwehr.
Region Metropolitana (Parque Laguna Caren, Pudahuel): 8 Hektar abgebrannt, Evakuierungen in benachbarten Vierteln. Ressourcen: zwei Brigaden, Schwermaschinen, Hubschrauber und Feuerwehr.
Region O’Higgins (Larmahue, Pichidegua): Auf 256 Hektar aktualisiert (von 200 ha zuvor), durch Minderjährige mit Feuerzeug entzündet; 400 evakuiert, zwei Häuser zerstört. Regionale rote Alarmstufe wegen Hitze; laufender Luft- und Bodeneinsatz.
Region Maule (Linares de Perales, Gemeinde Maule): 280-330 Hektar betroffen (getrennt von Cerro Maule), ein Haus zerstört, eine Person vertrieben. Ein 43-jähriger Mann wegen Anzünden von trockenem Gras festgenommen, aber wegen fehlender Beweise (kein Feuerzeug gefunden) freigelassen, trotz anfänglicher Verlängerung bis 27. Dezember. Rote Alarmstufe aktiv; Bekämpfung läuft weiter.
Conaf, Senapred und Feuerwehr überwachen landesweit, untersuchen menschliche Ursachen, mit Hitzewarnungen bis 31. Dezember, die die Ausbreitung verschlimmern könnten. Keine schweren Verletzungen gemeldet.