Waldbrände lodern in Chubut durch hohe Temperaturen und Winde wieder auf

Waldbrände in Chubut, insbesondere in der Nähe des Nationalparks Los Alerces, haben sich durch hohe Temperaturen und Windböen nach 43 Tagen des Ausbruchs erneut entzündet. Der US-Botschafter in Argentinien, Peter Lamelas, übergab 12 Kisten Ausrüstung zur Bekämpfung der Brände in kritischen Gebieten der Anden-Komarca. Derweil fordern Feuerwehrleute bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen.

Waldbrände in der argentinischen Provinz Chubut in Patagonien haben sich durch hohe Temperaturen und starke Windböen erneut verstärkt. Der Alarm konzentriert sich in der Nähe des Nationalparks Los Alerces, der 43 Tage lang betroffen war. Auf eine Hilfsanfrage hin kündigte und überreichte der US-Botschafter in Argentinien, Peter Lamelas, 12 Kisten mit Schläuchen, Schlüsseln und Kommunikationsausrüstung. Diese Ausrüstung, teilweise in Deutschland hergestellt und mit US-Flaggen versehen, zielte auf die Bekämpfung von Brandherden in Puerto Patriada, Epuyén und dem Nationalpark Los Alerces ab. Die Übergabe wurde von Santiago Hardie, Direktor der Bundesnotfallagentur, unterzeichnet, die zu Beginn 2025 den nationalen Feuerwehrdienst unter der damaligen Sicherheitsministerin Patricia Bullrich übernommen hat. Lamelas betonte die bilaterale Zusammenarbeit: „Ein Partner Argentiniens zu sein bedeutet auch, in der Not da zu sein. Angesichts der Brände in Patagonien haben wir auf die Hilfsanfrage mit Ausrüstung für die Feuerbekämpfung und Kommunikation reagiert, um die Brände zu bekämpfen und diejenigen zu unterstützen, die ihre Gemeinschaften schützen.“ Doch die Lage ist angespannt. Die nationale Regierung hat die Mapuche-Volksgruppe ohne Beweise beschuldigt, die Brände gelegt zu haben, was Kritik von Umweltschutzorganisationen auslöste. Feuerwehrkräfte und Mitarbeiter der Nationalparks fordern weiterhin höhere Löhne, feste Verträge und bessere Arbeitsplatzsicherheit, verschärft durch Haushaltskürzungen, die die Finanzierung des Waldgesetzes gestrichen und Präventionsmaßnahmen geschwächt haben. Präsident Javier Milei dankte den Feuerwehrleuten per KI-generiertem Bild, ohne das Gebiet zu besuchen. Feuerwehrmann Ariel Dattoli fasste die Frustration zusammen: „Jetzt nennen sie uns Helden, aber jahrelang litten wir unter Lohnabzügen und Dreimonatsverträgen, immer mit der Unsicherheit, ob wir weiterarbeiten dürfen.“

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