Ein vierjähriges Mädchen ist nach einem Vorfall in einem Langlaufclub in Val-des-Monts, Quebec, gestorben, bei dem ein Erwachsener auf sie fiel, während er sie auf einem Schlitten zog. Der Unfall ereignete sich am 22. Februar, und die Polizei hat ihn als unbeabsichtigt beschrieben. Der Gerichtsmediziner von Ontario untersucht nun den Tod.
Am 22. Februar wurde ein vierjähriges Mädchen bei Nakkertok, einem privaten Langlaufclub in Val-des-Monts nördlich von Gatineau, Quebec, verletzt. Das Mädchen wurde von einem erwachsenen Skifahrer auf einem Schlitten gezogen, als die beiden einen Hügel hinunterfuhren, so die Polizei der MRC des Collines-de-l'Outaouais. Der Erwachsene fiel auf sie und verursachte die Verletzungen. Rettungssanitäter und Feuerwehrleute führten eine Herz-Lungen-Wiederbelebung beim Mädchen durch, als die Polizei eintraf. Sie wurde zunächst in ein Krankenhaus in Wakefield gebracht, etwa 14 Kilometer entfernt, bevor sie ins Kinderkrankenhaus Ost-Ontario (CHEO) in Ottawa verlegt wurde. Die Polizei bestätigte am Montag, dass das Mädchen an ihren Verletzungen gestorben ist, und da der Tod in Ontario eintrat, leitet der Provinz-Gerichtsmediziner die Untersuchung. Zum Zeitpunkt des Vorfalls sagte Polizeisprecher Martin Fournel gegenüber Radio-Canada, dass kein Foul Play vermutet werde und es sich um einen Unfall handle. Die Behörden haben weder das Mädchen noch den beteiligten Erwachsenen identifiziert, und es ist unklar, ob der Erwachsene ihr Elternteil oder Vormund war. Nakkertok öffnete am nächsten Tag, dem 23. Februar, wieder. Diese Tragödie folgt auf einen ähnlichen Vorfall etwa zwei Wochen zuvor am 11. Februar, als ein 13-jähriges Mädchen starb, nachdem ihre Kleidung in einer Sessellift am nahegelegenen Centre Vorlage Resort bei Wakefield hängen blieb. Sie war auf einem Klassenausflug und verletzte sich beim Aussteigen. Einsatzkräfte führten eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch, doch sie erlag ihren Verletzungen Tage später im CHEO. Die Familie gab eine Erklärung ab, in der sie ihre Verzweiflung ausdrückte und Dank für die Unterstützung der Gemeinde und die heldenmütigen Rettungsversuche aussprach. Polizeisprecher Fournel betonte, dass die Untersuchungen klären sollen, was genau passiert ist, und fügte hinzu: 'Alle unsere Gedanken und Gebete sind in diesem Moment bei der Familie.'