Frankreich verdreifacht humanitäre Hilfe für Libanon

Frankreich wird seine humanitäre Unterstützung für den Libanon verdreifachen, indem es am Donnerstag 60 Tonnen Hilfe schickt, kündigte Außenminister Jean-Noël Barrot an. Diese Maßnahme reagiert auf die Krise, die durch israelische Schläge gegen die Hisbollah ausgelöst wurde, die seit Kriegsbeginn 760.000 Menschen vertrieben haben. Paris wird zudem mehrere Dutzend gepanzerte Fahrzeuge an die libanesische Armee liefern.

Am zwölften Tag des Nahostkriegs, der am 28. Februar durch eine israelisch-amerikanische Offensive gegen den Iran ausgelöst wurde, trägt der Libanon die volle Wucht des Konflikts. Die Hisbollah, Verbündete Teherans, feuerte am 2. März Raketen auf Israel ab, was zu israelischen Schlägen führte, die nach Angaben der libanesischen Regierung fast 500 Menschen getötet und 760.000 Personen vertrieben haben.  nnIn diesem Kontext verstärkt Frankreich sein Engagement. „Wir haben uns entschieden, das Volumen der Hilfe, das diese Woche ankommt, zu verdreifachen. Diese Hilfe umfasst 60 Tonnen humanitäre Hilfe für die Libanesen, einschließlich Sanitärsets, Hygienekits, Matratzen, Lampen, aber auch ein mobiles Sanitärzentrum“, erklärte Jean-Noël Barrot bei TF1. Diese Initiative wird von der CMA CGM-Stiftung des französischen Reedereiunternehmens unterstützt.  nnZusätzlich bereitet Paris die Lieferung von „mehreren Dutzend“ VAB-Panzerfahrzeugen an die libanesischen Streitkräfte vor, die Frankreich als die einzig legitimen für die Sicherung des Landes ansieht. Der Minister wiederholte seinen Aufruf an die Hisbollah: „Hört mit euren Angriffen auf Israel auf und gebt eure Waffen an die libanesischen Behörden ab“.  nnDiese Maßnahmen erfolgen inmitten zunehmender regionaler Instabilität, mit Seevorfällen in der Straße von Hormus und anhaltenden Angriffen im Libanon, insbesondere in Beirut. Frankreich lädt über Verteidigungsminister Sébastien Lecornu die politischen Parteien am Mittwoch um 15 Uhr ins Matignon ein, um sie über die Bedrohung und die Position Frankreichs angesichts des durch den Konflikt bedingten Anstiegs der Ölpreise zu informieren.

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