Franco Colapinto ist der erste Argentinier, der ein Formel-1-Auto auf den Straßen von Buenos Aires gefahren ist, und begeisterte damit am Sonntag rund 600.000 Fans in Palermo. Der 22-jährige Alpine-Pilot steuerte einen Lotus E20 sowie eine Nachbildung des „Silberpfeils“ von Juan Manuel Fangio. Flavio Briatore, Executive Advisor bei Alpine, lobte die Veranstaltung in den sozialen Medien.
Franco Colapinto war am 26. April der Star einer historischen Veranstaltung auf den Straßen von Palermo in Buenos Aires. Tausende Fans hatten sich bereits am Vorabend versammelt und trotzten der Kälte, um den Alpine-Piloten in Aktion zu sehen. Die Stadtverwaltung meldete 600.000 Zuschauer.
Das Programm umfasste drei Läufe: Beim ersten und dritten fuhr Colapinto den Lotus E20 aus dem Jahr 2012 mit Renault-V8-Motor in Alpine-Lackierung und zeigte Beschleunigungen sowie Donuts. Der zweite Lauf erfolgte in einer Nachbildung des Mercedes-Benz W196, dem „Silberpfeil“ von Fangio, mit dem dieser 1954 und 1955 Titel gewann. Ein kleines Feuer am Heck des Lotus während des dritten Laufs wurde vom Team schnell gelöscht.
Nach der Vorführung begrüßte Colapinto die Fans von einem Truck aus und teilte einen emotionalen Moment mit seiner Großmutter, zu der er sagte: „Einen Formel-1-Wagen ins Land zu bringen, ist großartig für die Fans, aber auch für meine Familie, wie meine Oma, die nicht zu meinen Rennen kommen kann“. Flavio Briatore postete auf Instagram: „Was für ein Tag für dich. Bravo Argentinien und Buenos Aires für die begeisterte Resonanz auf ein so unglaubliches Event. Wir sehen uns in Miami, Franco, damit du mir alles erzählen kannst!“.
Die Formel 1 hob das Ereignis online hervor: „Franco Colapinto begeistert Fans in Buenos Aires“, was Forderungen nach einem Grand Prix in Argentinien laut werden ließ. Colapinto sagte: „Hoffentlich bekommen wir einen Großen Preis“. Der Fahrer bereitet sich nun auf den GP von Miami vor, sein nächstes Rennen nach einer einmonatigen Pause.