Die ikonische Weihnachtsziege in Gävle wurde am Samstagnachmittag durch den starken Sturm Johannes umgeweht. Niemand wurde bei dem Vorfall verletzt. Es ist unklar, ob die Ziege vor Ende des Winters wieder aufgerichtet wird.
Die berühmte Strohziege in Gävle, eine Tradition seit 1966, brach am Nachmittag des 27. Dezember 2025 plötzlich zusammen. Der Sturm Johannes, der mit starken Winden in die Stadt fegte, ließ die Beine der Ziege einknicken, sodass sie zusammengesunken in ihrem eingezäunten Bereich auf dem Rådhusesplanaden lag. Neugierige Schaulustige versammelten sich am Wahrzeichen, um das unglückliche Schicksal zu beobachten.
Die Gemeinderätin Åsa Wiklund Lång (S) sagte zur Gefle Dagblad: »Wir müssen sehen, was getan werden kann und was wir tun sollten, falls überhaupt.« Ein weiterer Gemeinderat hat die Ziege inspiziert, aber noch keine Entscheidungen über die nächsten Schritte getroffen. Auf dem Instagram der Gävle-Ziege, betrieben von Visit Gävle, wurde eine Nachricht aus Sicht der Ziege gepostet: »Leider bin ich gefallen und meinem Schicksal begegnet – ich entschuldige mich für mein plötzliches Ende.«
Die Facebook-Seite der Gemeinde bestätigte: »Die Gävle-Ziege ist gefallen und ihrem Schicksal begegnet. Niemand wurde verletzt. Wir bedauern das plötzliche Ende und danken der Gävle-Ziege, den Einwohnern und Besuchern für all die Liebe und Wärme in diesem Jahr!«
Die Ziege steht seit 2022 an ihrem aktuellen Standort, doch die Tradition ist von jährlichen Angriffen geprägt. 2023 fraßen Vögel das Stroh, und sie wurde zuletzt 2021 angezündet. 1976 zerstörte ein Muscle Car sie. Von den 60 Jahren, in denen sie aufgestellt wurde, hat sie nur in 20 Fällen mehr oder weniger unversehrt überlebt. Der Sturm Johannes hat Schweden auch mit Schnee und Sturmböen heimgesucht und zum Chaos in Gävle beigetragen.