Ein Richter hat entschieden, dass der Präsidentschaftskandidat Ronaldo Caiado den Personenschutz für sich und seine Familie auf vier Beamte der Militärpolizei reduzieren muss. Die einstweilige Verfügung erging am Montag.
Richter Vinícius Caldas da Gama e Abreu vom 2. Gericht für öffentliche Finanzen in Goiás gab einem Antrag der Staatsanwaltschaft teilweise statt. Er entschied, dass die Gesamtzahl der Beamten vier nicht überschreiten darf, wobei diese jedoch auch Familienmitglieder schützen können.
Die Klage wegen Verwaltungswidrigkeit richtet sich gegen Caiado, die ehemalige First Lady Gracinha Caiado und Oberst Marco Aurélio Godinho. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Rückerstattung an die Staatskasse sowie die Feststellung der Verfassungswidrigkeit eines Dekrets, das den Vorteil verlängerte.
Caiado begründete die Notwendigkeit des Personenschutzes mit Maßnahmen gegen das organisierte Verbrechen während seiner Amtszeit als Gouverneur. Der Bundesstaat Goiás vertritt den Standpunkt, dass die Maßnahmen im Einklang mit dem Gesetz stehen.
Bei Nichteinhaltung wird ein tägliches Zwangsgeld in Höhe von 10.000 R$ fällig, das zunächst auf 300.000 R$ begrenzt ist. Godinho hat fünf Tage Zeit, das Team anzupassen und einen Kostenbericht vorzulegen.