BK Häcken hat mit einem 3:2-Sieg (4:2 nach Hin- und Rückspiel) im Rückspiel gegen Hammarby den ersten Europa-Cup-Titel der Geschichte gewonnen. Die 19-jährige Felicia Schröder erzielte einen Hattrick und war für alle vier Tore in den Finalspielen verantwortlich. Häcken hielt trotz der Aufholjagd von Hammarby zum 2:2 stand.
Das Rückspiel in Göteborg endete nach dem 1:0-Hinspielsieg in Stockholm mit 3:2 für Häcken. Nationalmannschaftsstürmerin Felicia Schröder eröffnete die Partie nach sechs Minuten mit einem Fernschuss und erhöhte zweieinhalb Minuten später nach einem Pass von Anna Anvegård auf 2:0.
Hammarby verkürzte nach einer halben Stunde durch Svea Rehnberg und glich kurz nach der Halbzeitpause durch Elin Sørum nach einer Ecke zum 2:2 aus. Schröder besiegelte den Sieg in der zweiten Halbzeit mit ihrem dritten Treffer und erzielte damit alle Tore Häckens in dieser Partie sowie alle vier Tore über beide Finalspiele hinweg.
"Was für ein magisches Gefühl", sagte Häcken-Trainerin Elena Sadiku. "Ich bin so stolz auf den Verein." Schröder erntete weitreichendes Lob: "Sie gehört derzeit zu den Besten der Welt", sagte Kapitänin Anna Anvegård. Trainerin Sadiku nannte sie "eine der besten Spielerinnen, die ich je trainiert habe".
Hammarbys Alice Carlsson zeigte sich enttäuscht: "Ein verdammter Scheißstart" und "man fühlt sich leer, es ist alles schwarz". Für Hammarby war es die sechste Niederlage in Folge gegen Häcken. In zwei Wochen treffen beide Mannschaften erneut im Finale des schwedischen Pokals aufeinander.