Zwei Verkehrsunfälle ereigneten sich am Dienstag (31. März) aufgrund von starkem Regen auf Fernstraßen im Süden von Minas Gerais, bei denen sechs Personen verletzt wurden. Auf der BR-267 in Poços de Caldas kam es zu einem Überschlag, auf der BR-491 zwischen Guaxupé und Juruaia zu einem Frontalzusammenstoß. Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz.
Gegen 13:40 Uhr rückte das Corpo de Bombeiros Militar zu einem Überschlag auf der BR-267 bei Kilometer 533 aus, in der Nähe des Campus der Universidade Federal de Alfenas in Poços de Caldas. Die Fahrerin verlor während des starken Regens die Kontrolle, kam von der Fahrbahn ab und stürzte in einen Graben. Sie wurde bei Bewusstsein und ohne schwere Verletzungen aufgefunden und in die örtliche UPA gebracht. Die Polícia Militar Rodoviária sperrte die Straße, unterstützte bei der Rettung und ließ das Fahrzeug durch einen Abschleppdienst bergen. Etwa 100 km entfernt ereignete sich ein Frontalzusammenstoß zwischen einem Ford Ka und einem Mitsubishi ASX auf der BR-491 zwischen Guaxupé und Juruaia. Zeugen gaben an, dass ein Fahrer aufgrund des Regens die Kontrolle verlor, möglicherweise durch Aquaplaning. Im Mitsubishi ASX erlitt der Fahrer leichte Schürfwunden, die von der Feuerwehr versorgt wurden; eine bewusstlose Beifahrerin mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma wurde mit dem Rettungshubschrauber des Samu abtransportiert. Im Ford Ka befanden sich ein Mann und zwei Frauen; eine Beifahrerin erlitt einen vermuteten Beinbruch, die anderen zeigten keine offensichtlichen Verletzungen. Alle Opfer wurden in die Santa Casa de Guaxupé gebracht. EPR Vias do Café und die Polícia Militar kümmerten sich um die Fahrzeugbergung und den Verkehr, während die Behörden die Unfallursachen untersuchen.