Eine 45-jährige Frau starb am Samstag (21. März) in Belo Horizonte, nachdem sie während eines Starkregens von einer Sturzflut mitgerissen wurde. Der Vorfall ereignete sich in der Rua Felipe Camarão im Stadtteil Horto Florestal. Feuerwehrleute fanden ihren Körper in Trümmern in der Nähe eines Abflusses eingeklemmt.
Der Vorfall wurde gegen 17:30 Uhr in der Rua Felipe Camarão im Stadtteil Horto Florestal im Osten von Belo Horizonte gemeldet. Nach Angaben der Feuerwehr rückten Teams des 1. Bataillons wegen einer Überschwemmung in der Nähe der Avenida Silviano Brandão aus, nachdem Berichte über Menschen in Gefahr durch den heftigen Regen eingegangen waren, der am Samstagnachmittag (21. März) über die Hauptstadt hereinbrach. Während der Suche fanden die Einsatzkräfte den Körper der 45-jährigen Frau, die von der Strömung mitgerissen und in angesammelten Trümmern nahe eines Abflusses eingeklemmt worden war, wo sie ertrank. Der mobile medizinische Notdienst (Samu) bestätigte den Tod noch vor Ort, die Militärpolizei war ebenfalls im Einsatz. Die schweren Regenfälle verursachten weitverbreitete Schäden. Am darauffolgenden Sonntag bearbeitete die Feuerwehr 44 Notrufe wegen umgestürzter Bäume: 26 auf öffentlichen Straßen, neun auf Fahrzeugen und neun auf Wohnhäusern. Bei einem Vorfall im Stadtteil Funcionários in der Avenida do Contorno war eine Familie mit drei Erwachsenen und zwei Kindern über zwei Stunden lang in einem Auto eingeschlossen, das von einem Baum getroffen worden war. Sie blieben unverletzt, mussten jedoch auf die Rettungskräfte der Feuerwehr und Techniker der Companhia Energética de Minas Gerais (Cemig) warten, um sicherzustellen, dass keine Gefahr durch einen Stromschlag bestand.