Die kenianische Wetterbehörde prognostiziert anhaltende Regenfälle für den gesamten April, verbunden mit einem Hochwasserrisiko in vielen Regionen. Im Rift Valley, in der Region um den Victoriasee und in angrenzenden Gebieten kommt es zu häufigen, starken Regenfällen, begleitet von Blitzschlag.
Das kenianische Meteorologische Institut sagt für den gesamten April in weiten Teilen des Landes anhaltende Regenfälle voraus, deren Volumen voraussichtlich zunehmen und Hochwasserrisiken bergen wird.
Das Rift Valley, das Becken des Victoriasees und die umliegenden Gebiete werden häufige, heftige Regengüsse erleben, insbesondere mit Blitzeinschlägen nahe der Grenzen zu Uganda und dem Südsudan. In den Countys Nairobi, Nyandarua, Laikipia, Kiambu, Embu sowie im östlichen Rift Valley sind überdurchschnittliche Niederschläge bei kühlen Nachmittagen und starker Bewölkung zu erwarten. Auch in den nordöstlichen Gebieten wie Marsabit, Wajir und Mandera wird es verstärkt regnen, während für die Küste weniger Niederschlag prognostiziert wird.
Bewohner im östlichen und westlichen Hochland des Rift Valley, in der Region um den Victoriasee und in den nordwestlichen Gebieten werden dazu aufgerufen, Vorkehrungen zu treffen. Landwirte sollten die Feldentwässerung verbessern, blockierte Abflüsse freimachen und Arbeiten auf wassergesättigten Böden vermeiden. Wasser- und Straßenbaubehörden sind in Alarmbereitschaft, um Pegelstände und die Infrastruktur zu überwachen.
Es herrschen heiß-feuchte Bedingungen mit Tagestemperaturen zwischen 20 °C und 32 °C. In Mandera können bis zu 38 °C erreicht werden, in Nairobi zwischen 14 °C und 27 °C und in Mombasa bis zu 32 °C. Für Countys wie Nyeri, Kirinyaga, Murang’a und weitere sind für die kommenden sieben Tage starke Regenfälle vorhergesagt.