Kenias Wetterdienst hat Landwirte davor gewarnt, dass die Regenfälle im April in den ersten zwei Wochen deutlich schwächer ausfallen und erst im weiteren Verlauf zunehmen werden. Laut dem am 4. April veröffentlichten monatlichen agrometeorologischen Bulletin für April 2026 riskieren Landwirte Ernteausfälle, wenn sie in diesem Monat zu früh aussäen. Die Behörde rät dazu, die Aussaat an die zunehmenden Regenfälle anzupassen.
Der kenianische Wetterdienst veröffentlichte die Warnung in seinem monatlichen agrometeorologischen Bulletin für April 2026, das am 4. April herausgegeben wurde. „Es wird erwartet, dass der April 2026 den Höhepunkt der Langregensaison markiert, wenngleich die Niederschläge in der ersten Monatshälfte leicht unterdurchschnittlich ausfallen und gegen Ende zunehmen werden“, erklärte die Behörde.Near-average rainfall is expected in counties including Nyeri, Kirinyaga, Murang'a, Nyandarua, Kiambu, Meru, Embu, Tharaka Nithi, Nairobi, Laikipia, Busia, Migori, Kisumu, Siaya, and Homa Bay, offering prospects for good yields in high-potential areas once rains intensify. Counties such as Machakos, Kitui, Makueni, Kajiado, Taita-Taveta, Mombasa, Kwale, Kilifi, Tana River, and Lamu face lower soil moisture, requiring water harvesting and conservation.In Regionen wie Nyeri, Kirinyaga, Murang'a, Nyandarua, Kiambu, Meru, Embu, Tharaka Nithi, Nairobi, Laikipia, Busia, Migori, Kisumu, Siaya und Homa Bay werden Niederschläge im Bereich des Durchschnitts erwartet, was bei zunehmender Intensität der Regenfälle gute Erträge in ertragsstarken Gebieten verspricht. Landkreise wie Machakos, Kitui, Makueni, Kajiado, Taita-Taveta, Mombasa, Kwale, Kilifi, Tana River und Lamu verzeichnen eine geringere Bodenfeuchtigkeit, weshalb Maßnahmen zur Wassergewinnung und -speicherung erforderlich sind.Die Bodenfeuchtigkeit wird Anfang April mäßig sein, aber stetig zunehmen, wobei in den Hochlandregionen, dem Viktoriasee-Becken und dem Rift Valley die Gefahr von Staunässe besteht. Der Wetterdienst warnt, dass die steigende Luftfeuchtigkeit den Ausbruch von Schädlingen und Pilzkrankheiten begünstigen könnte, und empfiehlt regelmäßige Kontrollen auf den Feldern.„Landwirte sollten die Aussaat an die zunehmenden Regenfälle anpassen, Unkraut jäten, in feuchteren Gebieten für eine gute Entwässerung sorgen und in trockeneren Regionen Wassersparmaßnahmen praktizieren“, so der Rat des kenianischen Wetterdienstes. In Gebieten, die bereits im März von Überschwemmungen betroffen waren, gilt weiterhin erhöhte Alarmbereitschaft für erneute Überflutungen durch Starkregen Ende April. Die Behörde fordert Landwirte im ganzen Land dazu auf, kurzfristige Wetterprognosen für tägliche Entscheidungen zu nutzen.