Der Chief Minister von Himachal Pradesh, Sukhvinder Singh Sukhu, traf sich am 26. Juni 2026 mit dem Gouverneur von Punjab, Gulab Chand Kataria, um den Anspruch des Bundesstaates auf einen 7,19-prozentigen Anteil an Chandigarh sowie andere ausstehende Angelegenheiten gemäß dem Punjab Reorganisation Act von 1966 geltend zu machen.
Sukhvinder Singh Sukhu erklärte, dass Chandigarh mit Ressourcen des ungeteilten Punjab erbaut wurde. Er wies darauf hin, dass Punjab und Haryana seit Jahrzehnten von dessen Vermögenswerten profitierten, während Himachal bisher leer ausgegangen sei. Der Chief Minister thematisierte zudem die seit langem ausstehenden Zahlungen des Bhakra Beas Management Board. Er erinnerte daran, dass der Oberste Gerichtshof den Anspruch Himachals von 7,19 Prozent, einschließlich 13.066 Millionen Stromeinheiten, bestätigt habe, der Bundesstaat jedoch seit mehr als zehn Jahren auf eine Einigung warte. Bezüglich des Shanan-Wasserkraftprojekts im Distrikt Mandi erklärte Sukhu, dass der 99-jährige Pachtvertrag am 2. März 2024 ausgelaufen sei. Er argumentierte, dass das Projekt außerhalb der Gebiete liege, die unter dem Gesetz von 1966 übertragen wurden, weshalb Punjab keinen fortbestehenden rechtlichen Anspruch habe.