Homa Bay Vizegouverneur Oyugi Magwanga hat Eltern aufgefordert, ihre Söhne vor HIV-Infektionen genauso zu schützen wie ihre Töchter. Bei einer Veranstaltung in einer Schule betonte er die Gefahren durch frühe Ehen und Neuinfektionen für das Leben der Kinder. Er wies auf einen Rückgang der HIV-Prävalenz im County hin, rief aber zu anhaltender Wachsamkeit auf.
Homa Bay Vizegouverneur Oyugi Magwanga hat zum Schutz der Jungen vor Verhaltensweisen gefordert, die zur Ausbreitung von HIV beitragen, und betont, dass sie denselben Schutz verdienen wie Mädchen. Er äußerte sich in der God Ber Secondary School im Ward Kakelo Kokanyo, Sub-County Rachuonyo East, nach der Leitung einer Spendensammlung zur Sanierung der Schulinfrastruktur während der Schulsperre.
„Frühe Ehen und Neuinfektionen gefährden das Leben der Kinder in Bezug auf HIV. Eltern sollten wachsam bleiben und ihre Kinder ständig im Blick behalten“, sagte Magwanga.
Laut Daten des National Syndromic Disease Surveillance Council (NSDCC) ist die HIV-Prävalenz in Homa Bay von 15,1 % im Jahr 2023 auf 10,6 % im Jahr 2024 gesunken. Diese Raten sind jedoch immer noch hoch im Vergleich zum nationalen Durchschnitt. Homa Bay gehört zu den fünf Counties mit den höchsten HIV-Infektionsraten, gefolgt von Nairobi, Migori, Kisumu und Busia.
Magwanga fügte hinzu, dass die aktuellen Schulferien eine Gelegenheit für Eltern bieten, ihre Kinder genau zu überwachen. „Ein Elternteil muss wissen, wo sich sein Kind aufhält. Außerdem verdienen Jungen denselben Schutz wie Mädchen vor sexueller Gewalt“, sagte er.
Dieser Appell erfolgt inmitten nationaler Bemühungen zur Bekämpfung von HIV, bei denen Counties wie Homa Bay verstärkte Präventionsmaßnahmen unter Jugendlichen benötigen.