Das kolumbianische Ministerium für Wohnen, Stadt und Territorium hat einen Entwurfsdekret veröffentlicht, der den Verkauf von Wohnungen mit sozialem Interesse (VIS) und Wohnungen mit prioritärem Interesse (VIP) in kolumbianischen Pesos statt in Mindestlöhnen festlegt. Das Dokument legt Obergrenzen von 135 Mindestlöhnen für VIS und 90 für VIP fest, mit einer Grenze von 280 Mindestlöhnen in San Andrés, Providencia und Santa Catalina für ländliche Wohnungen mit sozialem Interesse.
Das kolumbianische Ministerium für Wohnen, Stadt und Territorium hat einen Entwurfsdekret veröffentlicht, das darauf abzielt, die Preisfestsetzung für Wohnungen mit sozialem Interesse (VIS) und Wohnungen mit prioritärem Interesse (VIP) zu regulieren. Nach dem Vorschlag werden diese Wohnungen ausschließlich in kolumbianischen Pesos verkauft, wobei Referenzen auf Mindestlöhne in den Transaktionen gestrichen werden. Der Entwurf legt spezifische Grenzen fest: eine Obergrenze von 135 monatlichen Mindestlöhnen für VIS und 90 für VIP. Auf den Inseln San Andrés, Providencia und Santa Catalina beträgt der Höchstwert für ländliche Wohnungen mit sozialem Interesse 280 Mindestlöhne. Verkäufer müssen den Gesamtpreis klar, nachvollziehbar und in Pesos offenlegen, sobald der Käufer den Kaufabschluss signalisiert, sei es durch Reservierung, Kaufversprechen, fiduziarische Übertragung oder gleichwertiges Dokument. Der festgelegte Preis bleibt bis zur Vertragsabschlusserfüllung der einzig durchsetzbare und darf die geltende Obergrenze zum Zeitpunkt der Zuschlagserteilung oder des Erwerbs nicht überschreiten. Die Superintendencia de Industria y Comercio wird für Inspektion, Überwachung und Durchsetzung dieser Vorschriften zuständig sein. Diese Initiative soll die Transparenz auf dem Markt für bezahlbaren Wohnraum steigern, wobei der Entwurf noch für Kommentare und endgültige Anpassungen durch das Ministerium offensteht.