Tebogo Malaka, CEO des südafrikanischen Independent Development Trust, ist mit Wirkung zum 31. Januar 2026 zurückgetreten und entgeht so einer Disziplinaranhörung wegen eines mutmaßlichen Bestechungsversuchs, der durch eine journalistische Undercoveroperation aufgedeckt wurde. Der Rücktritt erfolgt ohne Abfindung und folgt auf ein Video, das zeigt, wie sie Geld anbot, um Berichterstattung über IDT-Probleme zu unterdrücken.
Der Rücktritt von Tebogo Malaka als CEO des Independent Development Trust (IDT) wurde am 14. Januar 2026 angekündigt, kurz bevor sie einer Disziplinaranhörung gegenüberstehen sollte. Die Anhörung betraf eine Untersuchung von Daily Maverick, die ihre mutmaßliche Beteiligung an einem Bestechungsversuch gegenüber dem Journalisten Pieter-Louis Myburgh enthüllte. Der Vorfall ging auf ein Treffen im August 2025 in einem Restaurant in den Cape Winelands zurück. Dort sollen Malaka und IDT-Sprecher Phasha Makgolane Myburgh 60.000 Rand in einer Dior-Einkaufstasche angeboten haben, um Berichte über Missmanagement beim IDT einzustellen, einschließlich der Ausbeutung von Arbeitern durch einen Auftragnehmer und der Finanzierung einer 16-Millionen-Rand-Immobilie von Malaka. Videoaufnahmen aus der Undercoveroperation, die 2025 veröffentlicht wurden, zeigten den Austausch, obwohl Malaka später jeden Bestechungsversuch abstritt. Durch ihren Rücktritt umgeht Malaka die Untersuchung, die diese Vorwürfe geprüft hätte. Der IDT-Vorstand akzeptierte ihren Abgang ohne Abfindung und erklärte: „Im Einklang mit standardmäßigen Governance- und Beschäftigungspraktiken bleiben die Bedingungen des Ausscheidens von Frau Malaka vertraulich.“ Sfiso Nsibande, der vom Construction Industry Development Board abgeordnet ist, bleibt kommissarischer CEO, während der Vorstand mit der Suche nach einem permanenten Nachfolger beginnt. Makgolanes eigene Disziplinaranhörung, die für denselben Tag geplant war, fand nicht wie vorgesehen statt, wobei Details zu seinem Status unklar bleiben. Der IDT bekräftigte sein Engagement für laufende Untersuchungen und erklärte, bei straf- oder zivilrechtlichen Verfahren gegen aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter mitzuwirken. „Keine weiteren Kommentare zu diesem Zeitpunkt“, schloss der Vorstand ab.