Joburg-Ratsherr nutzt Graffiti-Van für Rechenschaftspflicht

Carlos Da Rocha, ein Democratic Alliance-Ratsherr in Johannesburgs Bez Valley, hat seinen Van in ein mobiles Plakat gegen schlechte Dienstleistung umgewandelt. Mit fetten Graffiti, die Rechenschaft fordern, symbolisiert das Fahrzeug sein Engagement für die Gemeinschaft. Da Rocha sagt, dass diese unkonventionelle Methode geholfen hat, lokale Probleme wie Wasseraustritte und Stromausfälle zu lösen.

Carlos Da Rocha, der Democratic Alliance-Ratsherr für Bez Valley in Ward 66, ist in seinem dritten Amtszeitraum seit seiner Wahl 2011. Bekannt für seinen direkten Ansatz bei der Stadtverwaltung, hat Da Rocha eine auffällige Methode übernommen, um Versäumnisse in der Dienstleistung in Johannesburg hervorzuheben: einen weißen Van, der mit Graffiti beklebt ist – 'Fire the Mayor!', 'No Water' und 'No Accountability'.Der Van parkt oft vor dem Rathaus und dient als visuelle Erinnerung an die Frustrationen der Anwohner. Da Rocha erklärt, dass traditionelle Beschwerden wie E-Mails an Stadtvertreter unbeantwortet bleiben. „Es gibt nichts wie das Versenden von E-Mails an die Stadt, weil sie das Problem nicht beheben werden. Meine Methode funktioniert, und ich glaube daran“, sagte er.Diese Taktik entwickelte sich aus seinen ersten Bemühungen mit einem anderen Fahrzeug, mit dem er durch die Straßen fuhr und in Sitzungen des Rates ging, um Maßnahmen zu fordern. Indem er seinen Wahlkreis patrouilliert, identifiziert Da Rocha Probleme wie Wasseraustritte und Stromausfälle, nimmt Videos auf und reicht sie bei den zuständigen Stadtbehörden ein. Er schreibt diesem Ansatz den erfolgreichen Umgang mit vielen Gemeindeproblemen zu.„Ich tue alles für meine Gemeinschaft. Es ist mir egal, ob ich Regeln breche, solange ich es für sie tue“, betonte Da Rocha.Bevor er in die Politik ging, verbrachte Da Rocha, geboren in Portugal und mit 18 Jahren nach Südafrika eingewandert, 20 Jahre in der Motorradbranche. Er gründete den Crusaders Motorcycle Club und trug zur Erweiterung der Patriots MC bei, die er als „Flucht vor Stress“ sah. Schließlich schloss er dieses Kapitel, um sich auf den öffentlichen Dienst zu konzentrieren.Diese Geschichte beleuchtet Da Rochas exzentrischen, aber engagierten Stil, um bessere Governance in Johannesburg durchzusetzen.

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