Der Cornerback der Pittsburgh Steelers, Joey Porter Jr., hat Berichte dementiert, wonnech er hyperventiliert haben soll, als er vom Rücktritt von Cheftrainer Mike Tomlin erfuhr. In einem aktuellen Interview im The Blueprint Podcast beschrieb Porter seine emotionale Reaktion, betonte jedoch, dass diese nicht so extrem gewesen sei wie behauptet. Zudem skizzierte er seine Ziele für die Saison 2026, wobei er sich vor allem auf die Erhöhung der Ballverluste des Gegners (Turnovers) konzentriert.
Mike Tomlin schockierte die Pittsburgh Steelers nach fast 20 Jahren als Cheftrainer mit seinem Rücktritt – ein Schritt, mit dem die Spieler trotz vorheriger Gerüchte nicht gerechnet hatten. Die Nachricht führte zum Abschied fast des gesamten Trainerstabs, einschließlich eines neuen Defensive Coordinators und Defensive Backs Coaches vor der kommenden Saison. Porter, der durch seinen Vater Joey Porter Sr. eine enge familiäre Verbindung zu Tomlin hat, nannte die Ankündigung niederschmetternd. 'Das hat mich wirklich fertiggemacht. Niemand hat damit gerechnet. Ich habe nicht einmal meine Auswertungsgespräche geführt, ich bin direkt zum Auto gegangen. Das hat mir den ganzen Tag vermiest', sagte Porter im Podcast. Er gab zu, dass ihm übel war und er eine Träne vergossen habe, wies aber Behauptungen, er habe hyperventiliert, entschieden zurück. 'Wer auch immer im Internet behauptet hat, ich hätte hyperventiliert – bei meinem Leben, das habe ich nicht... Ich habe definitiv eine Träne vergossen, aber von Hyperventilieren zu sprechen, ist verrückt', erklärte er. Nach einer soliden Leistung im Jahr 2025 geht Porter in sein viertes NFL-Jahr, das für ihn ein Vertragsjahr ist, und möchte an seine Fortschritte anknüpfen. Er kommt in seiner Karriere auf drei Interceptions, eine pro Saison, darunter denkwürdige Balleroberungen gegen Lamar Jackson und beim Sieg gegen die Indianapolis Colts. Porter betonte, dass er sich weiterhin konzentrieren und sein Spiel verbessern wolle. 'Das Wesentliche im Auge behalten... Wie werde ich diese Typen ausschalten und Turnovers erzwingen? Ich habe das Gefühl, das ist der nächste Schritt. Diese Turnovers holen. Das wird schon kommen', sagte er. Die Steelers stehen nun mit einem neuen Trainerteam vor einer ungewissen Zukunft, doch Porter bleibt als junger Defensivspieler ein zentraler Bestandteil des Teams, während es in eine neue Ära aufbricht.