Während sich die Pittsburgh Steelers auf das Duell gegen die Baltimore Ravens in einem entscheidenden AFC-North-Spiel vorbereiten, kursieren Spekulationen um die Zukunft des Cheftrainers Mike Tomlin. Beatwriter Mark Kaboly meint, Eigentümer Art Rooney II würde sinkende Zuschauerzahlen höher priorisieren als Fan-Rufe in der Entscheidung, ob Tomlin über 2026 hinaus bleibt. Eine Niederlage am Sonntag könnte dazu führen, dass das Team die Vertragsoption für 2027 ablehnt und die nächste Saison seine letzte wird.
Die langjährige Geduld der Pittsburgh Steelers mit Cheftrainern unterstreicht die hohe Hürde für Veränderungen. Seit 1969 hat die Franchise nur drei Cheftrainer gehabt, was die Bindung des Eigentümers Art Rooney II an Stabilität zeigt. Unter Mike Tomlin, der das Team seit 2007 leitet, haben die Steelers keine Verlustsaison hingelegt und sind relevant geblieben, wobei die Zuschauerzahlen leicht über denen von 2024 liegen trotz Fanfrust.
Steelers-Beatwriter Mark Kaboly sagte im 93.7 The Fan’s The PM Team, leere Plätze würden Rooney mehr kümmern als «Tomlin feuern»-Rufe bei Heimspielen. „Ich glaube nicht, dass sie sich so sehr um die ‚Tomlin feuern‘-Rufe kümmern wie um leere Plätze. Mal sehen, wie viele Leute am Sonntagabend da sind. Es sollte voll sein“, sagte Kaboly. Er prognostiziert, dass eine Niederlage gegen die Ravens und damit verpasste Playoffs dazu führen würden, dass die Steelers die Teamoption für 2027 ablehnen, die bis 1. März fällig ist, und Tomlin 2026 ein Lame Duck wird.
Quellen deuten jedoch an, dass ein Abschied eher Tomlins Entscheidung als eine Entlassung wäre. Das Steelers-Ravens-Spiel hat hohe Einsätze, der Sieger holt den AFC-North-Titel. Tomlins No-Trade-Klausel und der späte Zeitpunkt einer möglichen Traineruche erschweren die Lage. Trotz eines Einbruchs nach starkem Start, inklusive einer Woche-17-Niederlage gegen die Browns, zeigt die Steelers-Geschichte, dass Rooney langfristige Wettbewerbsfähigkeit über kurzfristige Rückschläge stellt.
Das Sonntagsspiel im Acrisure Stadium entscheidet nicht nur die Division, sondern beeinflusst auch Rooneys Offseason-Überlegungen zur Führung.