Mike Tomlin tritt als Head Coach der Steelers nach 19 Saisons zurück

Mike Tomlin hat seinen Rücktritt als Head Coach der Pittsburgh Steelers nach 19 Jahren angekündigt und damit eine Ära mit konstantem Erfolg und einem Super-Bowl-Sieg beendet. Der 53-jährige Trainer informierte das Team über seine Entscheidung nach einer Playoff-Niederlage gegen die Houston Texans. Sein Ausscheiden fällt in eine Phase von Veränderungen in der AFC North, einschließlich der Entlassung des Baltimore-Ravens-Trainers John Harbaugh.

Eine Ära in Pittsburgh ist zu Ende. Mike Tomlin, der 2007 als Head Coach der Steelers übernahm, informierte Teampräsident Art Rooney II über seinen Entschluss, sich nach 19 Saisons zurückzuziehen, wie Insider des NFL Network berichteten. Die Steelers bestätigten die Nachricht am Dienstag, kurz nach ihrer Wild-Card-Playoff-Niederlage gegen die Texans. Tomlins Amtszeit war geprägt von bemerkenswerter Beständigkeit. Er verzeichnete eine Regular-Season-Bilanz von 193-114-2 und 8-12 in den Playoffs, ohne je eine負赛季 zu haben – was ihn mit Hall-of-Famer Tom Landry gleichzog für die längste solche Serie zu Karrierebeginn. Höhepunkte waren der Sieg im Super Bowl XLIII 2008 in seinem zweiten Jahr sowie ein weiteres Finale 2010. Pittsburgh gewann unter ihm achtmal die AFC North und qualifizierte sich 13-mal für die Playoffs. „Nach viel Nachdenken und Reflexion habe ich mich entschieden, als Head Coach der Pittsburgh Steelers zurückzutreten“, sagte Tomlin in einer Erklärung. „Diese Organisation war ein riesiger Teil meines Lebens... Ich freue mich auf die Zukunft dieser Organisation.“ Art Rooney II äußerte tiefe Dankbarkeit: „Ich bin Mike für all die harte Arbeit, Hingabe und Erfolge, die wir in den letzten 19 Jahren geteilt haben, äußerst dankbar... Sein Rekord, 19 Jahre ohne負赛季 zu haben, wird wahrscheinlich nie übertroffen.“ Die Entscheidung folgt auf eine Saison der Fan-Frustration, ohne Playoff-Siege seit 2016 und einer laufenden Serie von sieben Postseason-Niederlagen – der längsten in der NFL. Pittsburgh sicherte sich die AFC North in Woche 18, scheiterte aber in den Playoffs und unterstrich die Notwendigkeit eines Neustarts. Tomlins Weggang verändert die AFC North, neben der Entlassung von Harbaugh in Baltimore und Kevin Stefanski in Cleveland. Ravens-Eigentümer Steve Bisciotti reagierte in einer Pressekonferenz zur Trainer-Suche überrascht und humorvoll auf die Nachricht. „Verdammt, Mike, wäre das nicht toll?“, sagte er. Auf die Frage, ob Tomlin Kandidat sei, scherzte Bisciotti: „Nur, wenn John [Harbaugh] den Job in Pittsburgh nimmt.“ Er drückte Bewunderung für Tomlin nach 18 Jahren Rivalität aus, erwähnte aber, dass eine kürzliche Brustklopf-Feier möglicherweise Komplikationen schaffen könnte. Für die Zukunft wird erwartet, dass Tomlin schnell TV-Angebote erhält. Sollte er zurückkehren, könnten Teams wie die Ravens ihn mit ihrem starken Kader umwerben. Für Pittsburgh ist die Stelle begehrt wegen der stabilen Eigentümerstruktur – der vierte Trainer der Rooneys seit 1969. Das Roster umfasst Talente wie T.J. Watt und Minkah Fitzpatrick, hat aber Fragezeichen am Quarterback, möglicherweise bezüglich Aaron Rodgers’ Zukunft, und braucht jüngere Defensivkräfte.

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