Der New Yorker Fotograf John Rosenmiller präsentiert in der Fabrica de Arte Cubano in Havanna seine Ausstellung "Charcoal Makers", die das Leben der Holzkohleproduzenten in den kubanischen Provinzen festhält. Das 2017 gestartete Projekt beleuchtet die nächtliche Arbeit und die Bedingungen dieser Arbeiter, die für das Kochen im heutigen Kuba unerlässlich sind. Die Ausstellung wird am 6. März eröffnet und läuft den ganzen Monat über.
Im heutigen Kuba ist Holzkohle angesichts der Gas- und Stromknappheit zu einem unverzichtbaren Brennstoff zum Kochen geworden, der sowohl in ländlichen Höfen als auch in städtischen Wohnungen in der Hauptstadt verwendet wird. 2017 begann John Rosenmiller, ein rastloser New Yorker Fotograf, der sich zu Kuba und seinen Menschen hingezogen fühlte, diese Welt zu erkunden, nachdem er Inocencio und Mario in Cabagán, Trinidad, getroffen hatte - bescheidene Menschen, die bereit waren, ihre Erfahrungen zu teilen.
Acht Jahre lang reiste Rosenmiller durch mehrere Provinzen und nutzte Taschenlampen, Kerosinkanister, kleine Laternen, Lagerfeuer und Mondlicht, um aussagekräftige Schwarz-Weiß-Bilder zu machen, die das Wesen des einfachen, hart arbeitenden Lebens der Köhler offenbaren. Die Fotos dokumentieren nächtliche Besuche von Brennöfen in Viñales, Trinidad, Baracoa und San José und veranschaulichen den Arbeitsprozess und die Elemente des täglichen Lebens derjenigen, die den Brennstoff herstellen, auf den Millionen von Kubanern angewiesen sind.
Die Ausstellung wird am Freitag, dem 6. März, um 19:30 Uhr in der Fabrica de Arte Cubano (FAC) in Havannas Stadtteil Vedado eröffnet. Sie ist den ganzen März über in der Halle 3 in der 26. Straße zwischen der 11. und 13. zu besichtigen. Die Öffnungszeiten sind freitags und samstags von 20 bis 2 Uhr. Das Projekt befasst sich mit Rosenmillers anfänglichen Fragen zu den Menschen hinter der Kohle, ihrer Arbeitsdynamik, ihren sozialen Beziehungen und der Möglichkeit, den inneren Zustand von müden, aber zufriedenen Arbeitern zu porträtieren.