Die Judicial Service Commission (JSC) hat 37 Kandidaten für Richterämter am High Court sowie am Environment and Land Court nominiert. Chief Justice Martha Koome bezeichnete den Prozess als äußerst wettbewerbsintensiv und sprach eine Warnung vor Korruption aus. Die Namen wurden zur Ernennung an Präsident William Ruto weitergeleitet.
Die Judicial Service Commission (JSC) hat 37 Kandidaten für die Ernennung zu Richtern am High Court sowie am Environment and Land Court nominiert. Dies markiert einen wichtigen Schritt zur Stärkung der kenianischen Justiz und zum Abbau von Prozessrückständen. Das Auswahlverfahren verzeichnete 377 Bewerbungen für Positionen am High Court und 243 für das Environment and Land Court. Davon wurden 100 für den High Court und 50 für das Environment and Land Court in die engere Wahl gezogen. Die JSC erhöhte die Vakanzen am High Court von 20 auf 24 und am Environment and Land Court von 10 auf 13, um neu entstandene Lücken zu schließen und Verzögerungen zu verringern. Zu den Nominierten für den High Court gehört unter anderem der Staatsanwalt Emmanuel Omondi Bitta aus dem Büro des Generalstaatsanwalts. Für das Environment and Land Court fiel Bellinda Akoth Akello durch ihre präzisen Antworten in den Interviews auf. Auch Richter wie Ben Mark Ekhubi, Martha Mutuku und Letizia Wachira stehen auf der Liste. Chief Justice Martha Koome betonte, dass die Erweiterung darauf abziele, das Verhältnis von Richtern zu anhängigen Verfahren zu verbessern und die Verhandlungen zu beschleunigen. In Reaktion auf eine aktuelle Umfrage der Ethics and Anti-Corruption Commission (EACC) zu Integritätsfragen erklärte sie: „Unsere Position ist klar und fest: Wir tolerieren keine Korruption. Und wir werden überall dort handeln, wo die Integrität gefährdet ist.“ Die 37 Namen gehen nun an Präsident William Ruto, der die Ernennungen vornehmen oder die Liste mit Empfehlungen vor der Vereidigung an die JSC zurücksenden wird.