Julián LeBarón meldet Drohungen gegen seine Familie nach Kandidatur als Gouverneur von Chihuahua

Julián LeBarón, unabhängiger Kandidat für das Gouverneursamt in Chihuahua, hat bei der Staatsanwaltschaft Anzeige wegen Drohungen gegen sich und seine Familie erstattet. Der Aktivist machte die Belästigungen in den sozialen Medien öffentlich und forderte Sicherheitsminister Omar García Harfuch zum Eingreifen auf. LeBarón erklärte, dass er seine Kandidatur nicht zurückziehen werde.

Julián LeBarón, bekannter Menschenrechtsaktivist und Mitglied der Familie LeBarón, berichtete von Drohungen gegen sich selbst, seinen Vater und seine Brüder, nachdem er seine unabhängige Kandidatur für das Gouverneursamt in Chihuahua bekannt gegeben hatte. In einem Interview mit Azucena Uresti sagte LeBarón: „Creo que no le podemos permitir el silencio a estos criminales que tienen años golpeando a la gente, persiguiéndonos y amenazándonos, la neta ya estuvo bueno“ (Ich denke, wir können diesen Kriminellen, die seit Jahren Menschen schlagen, uns verfolgen und bedrohen, das Schweigen nicht länger erlauben, es reicht einfach).Die Familie LeBarón folgt der Vereinbarung, bei Entführungen kein Lösegeld zu zahlen und Drohungen öffentlich zu machen. LeBarón reichte die Anzeige bei der Fiscalía General del Estado de Chihuahua ein und teilte in den sozialen Medien ein Foto des Dokuments sowie Screenshots der einschüchternden Nachrichten. In einer heißt es: „Si le dices a alguien del mensaje nos vamos a ir contra tus hijos y dile a Julián que se baje de la campaña para gobernador sino también lo vamos a matar. No queremos gobierno en Gómez Farías, advertido estás“ (Wenn du jemandem von dieser Nachricht erzählst, gehen wir auf deine Kinder los, und sag Julián, er soll seine Gouverneurskampagne beenden, sonst bringen wir ihn auch um. Wir wollen keine Regierung in Gómez Farías, du bist gewarnt).LeBarón beschrieb die Belästigung als Ausdruck der Erpressung und des Mundtot-Machens, dem Tausende Familien in Chihuahua ausgesetzt sind. „Aquí el mensaje es claro: quieren que nos callemos y que no incomodemos. Pero se equivocan. No me voy a bajar. No me voy a rajar“ (Die Botschaft ist klar: Sie wollen, dass wir schweigen und sie nicht stören. Aber sie irren sich. Ich trete nicht zurück. Ich gebe nicht auf), sagte er. In einem Beitrag in den sozialen Medien fügte er hinzu: „No es normal. No es aceptable. Y no podemos seguir permitiéndolo. [...] La amenaza a uno es amenaza a todos“ (Es ist nicht normal. Es ist nicht akzeptabel. Und wir dürfen es nicht weiter zulassen. [...] Eine Bedrohung gegen einen ist eine Bedrohung gegen alle).LeBarón appellierte direkt an Sicherheitsminister Omar García Harfuch und wies darauf hin, dass die Drohungen dokumentiert und gemeldet seien, sodass er sie nicht ignorieren könne.

Verwandte Artikel

A dramatic nighttime scene showing the assault on Deputy Javier Olivares in Olmué, Chile, used to illustrate a news article about political violence.
Bild generiert von KI

Abgeordneter Javier Olivares in Olmué angegriffen – Politiker verurteilen Gewalt

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Der PDG-Abgeordnete Javier Olivares wurde am frühen Sonntagmorgen in Olmué in der Region Valparaíso körperlich angegriffen. Gesetzgeber verschiedener politischer Richtungen verurteilten den Überfall sowie die Drohungen gegen Jaime Araya.

Die Bürgermeister von Garzón, Baraya und Hobo haben Druckausübung, Erpressung und Vorladungen durch Dissidentengruppen unter der Führung des als Calarcá bekannten Anführers offengelegt. Die Berichte decken den Zeitraum von 2024 bis 2026 ab und wurden bei der Staatsanwaltschaft sowie der nationalen Schutzeinheit eingereicht.

Von KI berichtet

Der ehemalige Gouverneur von Morelos und Bundesabgeordnete Cuauhtémoc Blanco berichtete, dass Demonstranten am vergangenen Sonntag sein Fahrzeug abgefangen und seine Familie angegriffen haben, als er auf dem Weg zum Spiel der mexikanischen Nationalmannschaft in Mexiko-Stadt war.

Der UDI-Vorsitzende Guillermo Ramírez kritisierte die Vorwürfe gegen den Abgeordneten Diego Schalper, weil dieser gegen die Verfassungsklage des ehemaligen Ministers Nicolás Grau gestimmt hatte.

Von KI berichtet

Senator Gerardo Fernández Noroña hat seine Kritik an der Bürgermeisterin von Uruapan, Grecia Quiroz, in einem in den sozialen Medien veröffentlichten Video bekräftigt.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen