Maasai-Älteste und Wetterexperten haben Regen in Teilen des Kreises Kajiado zwischen März und April 2026 vorhergesagt. Diese Ankündigung gibt Hoffnung den Bewohnern des von Dürre geplagten Gebiets. Ein traditionelles Ritual fand am Donnerstag statt, bei dem die Därme einer Ziege untersucht wurden, um das Wetter vorherzusagen.
Der Kreis Kajiado kämpft mit schwerer Dürre und wird von der Nationalen Dürre-Management-Behörde (NDMA) als eines der betroffenen Gebiete geführt. Aktuelle Daten zeigen, dass über 64.300 Haushalte hier betroffen sind, wobei die Zahl der betroffenen Kenianer von 2,1 Millionen im Januar auf 3,3 Millionen im Februar gestiegen ist. Insgesamt sind 23 Kreise betroffen, und die Regierung hat 10 Milliarden Schillinge zur Bewältigung der Krise bereitgestellt. Viehzüchter haben begonnen, mit ihrem Vieh in benachbarte Kreise zu migrieren, um Wasser und Weide zu finden. Am Donnerstag führten Maasai-Älteste ein Ritual in der Stadt Kajiado durch, um Regen heraufzubeschwören. Die 30-minütige Zeremonie unter Leitung des 70-jährigen Mzee Moses Ole Nkina umfasste das Schlachten einer Ziege und die Untersuchung ihrer Därme. Laut den Ältesten deutet der langsame Blutfluss in einigen Gefäßen auf leichten Regen in südlichen Gebieten hin, während seine Ausbreitung in anderen überdurchschnittliche Niederschläge im Kreis Kajiado und Teilen des Landes vorhersagt. Mzee Nkina sagte: „Das Blut hat sich in anderen Teilen der Gefäße stark ausgebreitet und deutet auf überdurchschnittlichen Regen im Kreis Kajiado und anderen Landesteilen hin“, ohne ein genaues Startdatum anzugeben. Benson Lubanga, Direktor der Wettervorhersagen in Kajiado, bestätigte, dass die wissenschaftliche Prognose mit der traditionellen übereinstimmt. Er merkte an, dass die nördlichen und westlichen Regionen überdurchschnittliche Regen erwarten können, während Kajiado durchschnittliche Mengen erhalten wird. „Wir erwarten, dass die Viehzüchter dies beachten“, fügte er hinzu. Bezirksbeauftragter Michael Yator sagte, die Regierung setze Notfallmaßnahmen um, um Todesfälle durch Hunger aufgrund der Dürre zu verhindern. Diese Vorhersage hat Hoffnung bei den Bewohnern geweckt, die mit Wassermangel und Lebensmittelknappheit konfrontiert sind.