Die Counties Mandera und Marsabit sind schwer von der Dürre betroffen, die das Leben der Bewohner und des Viehs durch Wasser- und Futterknappheit gefährdet. Mandera-Kommissar James Chacha erklärt, die Lage verschärfe sich, rund 300.000 Menschen seien betroffen. Die County-Regierung verteilt Wasser, doch der Bedarf übersteigt die verfügbaren Mittel.
Die Counties Mandera und Marsabit sind am stärksten von der Dürre bedroht, wo das Land ausgetrocknet ist und Wasserquellen abgenommen haben. Diese Bedingungen lassen Sträucher verdorren und Vieh in der intensiven Hitze zugrunde gehen. Die am meisten betroffenen Gebiete in Mandera umfassen North, Central, Lafey und West, so Kommissar James Chacha. Die Zahl der Betroffenen hat 300.000 erreicht und steigt weiter wegen ausgefallener Regen und erschöpfter Weiden. Chacha sagte: „Die Dürre ist furchterregend. Es braucht nachhaltige Strategien, um Menschen- und Tierleben zu retten.“ Die County-Regierung versorgt 299 Stationen mit Wasser, was jedoch nicht ausreicht. Familien fehlen Milch und Kaufkraft, da das Vieh weite Strecken für Weide zurücklegt. Um Wasser zu bekommen, zahlen Bewohner Sh25.000 für einen 10.000-Liter-Lkw-Mietvertrag, eine schwere Belastung für viele, die ihre Herden verloren haben. In Dörfern wie Awara ist die Vegetation vertrocknet, was die Leute zwingt, wöchentlich 10 Kilometer nach Rhamu zu fahren, um Futter zu kaufen. Dies hat Märkte zu Ausbeutungsstätten gemacht, ehemals sichere Grenzposten sind nun Pfade der Verzweiflung.