MLSE-Präsident und CEO Keith Pelley äußerte sich vor der Presse, nachdem die Toronto Maple Leafs General Manager Brad Treliving entlassen hatten. Er bezeichnete die Suche nach einem Nachfolger als die wichtigste Entscheidung seiner Amtszeit. Pelley skizzierte Pläne, eine Personalberatungsfirma zu beauftragen und eine datengesteuerte Führungskraft zu suchen.
Keith Pelley, Präsident und CEO von Maple Leaf Sports & Entertainment, sprach am Montag, nachdem die Toronto Maple Leafs General Manager Brad Treliving entlassen hatten. Pelley nannte die anstehende GM-Einstellung „die wichtigste Entscheidung, die ich wahrscheinlich in meiner Amtszeit bei MLSE treffen werde.“ Er stellte klar, dass er keinen Neuaufbau anstrebe und Kandidaten ablehnen werde, die einen solchen vorschlagen, und erklärte: „Ich bin nicht hier, um Scout zu sein, nicht hier, um Trainer zu sein. Ich bin nicht hier, um General Manager zu sein.“ Stattdessen plant er, eine Personalberatungsfirma zu beauftragen, um eine geeignete Führungskraft für den Eishockeybetrieb zu finden, wobei noch keine Auswahl getroffen wurde. Das Team verfügt über fünf Assistenz-GMs und fünf Profi-Scouts, doch Pelley merkte an, dass nur wenige innerhalb der Organisation die jüngsten Fortschritte der Montreal Canadiens und Buffalo Sabres vorhergesehen hätten, was auf ein kulturelles Defizit an Wettbewerbsfähigkeit hindeute. Er bekräftigte, dass die Maple Leafs über die „grundlegenden Bausteine“ verfügen, um konkurrenzfähig zu sein, und wünscht sich einen neuen GM, der datenorientiert arbeitet. Pelley betonte die Bedeutung von Verantwortlichkeit und einen gründlichen Einstellungsprozess und versprach der neuen Führungskraft Autonomie bei Entscheidungen bezüglich Cheftrainer Craig Berube und der Kaderzusammenstellung. Diese Entscheidungen werden beim Eishockey-Personal liegen, nicht bei der MLSE-Führung.