Die äthiopische Kerchanshe Group, ein Kaffee-Investmentunternehmen, hat sich mit dem brasilianischen Landwirtschaftsforschungsinstitut Embrapa auf eine Zusammenarbeit bei der Kaffeenwicklung und verwandten landwirtschaftlichen Aktivitäten geeinigt. Das Abkommen soll das Wirtschaftswachstum Äthiopiens ankurbeln, sagen Beamte.
In Addis Abeba am 7. Februar 2018 unterzeichnete die Kerchanshe Group, ein äthiopisches Kaffee-Investmentunternehmen, ein Memorandum of Understanding mit Embrapa, dem brasilianischen Landwirtschaftsforschungsinstitut, um die landwirtschaftliche Zusammenarbeit voranzutreiben. Das Abkommen konzentriert sich auf den Kaffeewanbau und damit verbundene landwirtschaftliche Maßnahmen. Staatsminister für Landwirtschaft Sileshi Getahun (PhD) erklärte bei der Unterzeichnungszeremonie: „Dieses Abkommen wird eine große Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes spielen.“ Die Regierung versprach, die Umsetzung zu überwachen und zu unterstützen, um greifbare Ergebnisse zu erzielen. Kerchanshe-CEO Israel Degfa (PhD) hob gemeinsame landwirtschaftliche Herausforderungen zwischen Äthiopien und Brasilien hervor. Das Abkommen ermöglicht den Technologietransfer aus Brasilien, insbesondere bei Kaffeproduktionstechniken, um Standards zu heben. Es zielt auf Verbesserungen der Kaffeenerträge und -qualität in der West-Guji-Zone ab, sowie auf Qualifikationssteigerung für Arbeiter und Fortschritte in verwandten Sektoren. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es beiden Institutionen, gemeinsam in verschiedenen landwirtschaftlichen Bereichen zu arbeiten und stärkt die Beziehungen zwischen zwei Nationen mit starken Kaffee-Traditionen.