Äthiopiens Landwirtschaftsministerium kündigt notwendige Maßnahmen gegen Elemente an, die die Kaffeproduktion behindern und sabotieren. Kaffee spielt eine Schlüsselrolle in der nationalen Wirtschaft, mit dem Ziel, im Haushaltsjahr 600.000 Tonnen zu exportieren. Trotz gestiegener Einnahmen haben Herausforderungen die Exportmengen beeinträchtigt.
Addis Abeba, 11. März 2018 (Fana) – Yimer Dawd, Sprecher für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation im äthiopischen Landwirtschaftsministerium, gab eine Erklärung zur Kaffeproduktion und zur Lage auf dem Weltmarkt ab. Ato Yimer betonte, dass Kaffee eine bedeutende Rolle in der äthiopischen Wirtschaft einnimmt, insbesondere im Agrarsektor. Es werden Anstrengungen unternommen, um im Haushaltsjahr 600.000 Tonnen Kaffee zu exportieren und dadurch 3 Milliarden Dollar an Einnahmen zu erzielen. Herausforderungen traten bei der Erreichung der Exportvolumenziele in den ersten sechs Monaten des Haushaltsjahres auf. Es wurden 200.000 Tonnen exportiert, was 1,35 Milliarden Dollar einbrachte – dies übertraf die Einnahmeziel, erreichte jedoch nur 74 % des Volumenziels. Das Ministerium führt das Defizit auf den Irrglauben zurück, dass Produktionsmängel und Dollarknappheit die Hauptursachen seien. Um das Problem zu bewältigen, plant es, stabile Kaffeelieferungen für den Weltmarkt zu sichern, Reserven aufzubauen, um Produktionsrückgänge zu verhindern, und konsequente Maßnahmen gegen sabotierende Elemente zu ergreifen.