Die äthiopische und die französische Regierung haben in Addis Abeba mehrere Abkommen unterzeichnet, um die Wirtschaftsreformen Äthiopiens zu unterstützen. Die Abkommen wurden von Finanzminister Ahmed Shide und dem französischen Minister für Europäische und Auswärtige Angelegenheiten Jean-Noël Barrot unterzeichnet. Frankreich stellt 80 Millionen Euro als Zuschüsse und 1,5 Millionen Euro als technische Unterstützung zur Verfügung.
Am 4. Februar 2018 unterzeichneten die Regierungen von Äthiopien und Frankreich verschiedene Abkommen in Addis Abeba, die darauf abzielen, die Wirtschaftsreformen Äthiopiens zu unterstützen. Die Abkommen wurden von dem äthiopischen Finanzminister Ahmed Shide und dem französischen Minister für Europäische und Auswärtige Angelegenheiten Jean-Noël Barrot unterzeichnet.nnAhmed Shide hob die Rolle Frankreichs als führender Koordinator hervor und versicherte das Engagement Äthiopiens, die Zusammenarbeit zu intensivieren, um neue Investitionsmöglichkeiten zu schaffen. Er wies darauf hin, dass prioritäre Themen in den von Frankreich und der europäischen Gemeinschaft finanzierten Initiativen im Horn von Afrika angegangen werden würden.nnJean-Noël Barrot betonte die Notwendigkeit der langfristigen Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und Äthiopien und erklärte, dass die Abkommen auf gemeinsamer Verwaltung, gemeinsamen Investitionen und gemeinsamer Expertise für nachhaltige Entwicklung basieren. Er erwähnte, dass die Zusammenarbeit mit dem Reformprogramm Äthiopiens übereinstimmt und dass französische Entwicklungsinstitutionen eine strategische Rolle im grundlegenden Entwicklungsfunding spielen.nnDie Beamten betonten die Notwendigkeit eines flexiblen und investorenfreundlichen Geschäftsumfelds, um gegenseitige wirtschaftliche Vorteile zu realisieren und die Führungsposition Äthiopiens zu wahren. Im Rahmen der Abkommen stellt Frankreich Äthiopien 80 Millionen Euro als Zuschüsse für die zweite Phase des Wirtschaftsreformprogramms und 1,5 Millionen Euro als technische Unterstützung zur Verfügung. Das Ministerium teilte mit, dass dies die erste historische Schuldenumwandlungsvereinbarung im gemeinsamen Rahmen mit zwei Führern unter 20 Mitgliedsstaaten umfasst. Die bilaterale Zusammenarbeit in Investitionen und anderen Sektoren kann gestärkt werden.