Am 4. Februar 2026 unterzeichneten Ethio Telecom, Djibouti Telecom und die Sudatel Group ein dreiseitiges Horizon-Fiber-Abkommen in Dschibuti. Das Projekt schafft einen sicheren terrestrischen Konnektivitätskoridor, der Dschibuti, Äthiopien und Sudan verbindet. Es steht im Einklang mit der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA) und der Strategie von Ethio Telecom und fördert die regionale digitale Integration.
Das in Dschibuti unterzeichnete Horizon-Fiber-Abkommen markiert einen großen Schritt zur Verbesserung der digitalen Konnektivität im Horn von Afrika. Dieser terrestrische Korridor verlagert den Fokus von Seekabeln und adressiert Schwachstellen früherer Konfigurationen. Es verfolgt drei Hauptziele: Reduzierung der Risiken an der Engstelle des Roten Meeres, Repositionierung Äthiopiens als Transit-Hub zwischen Dschibuti und Sudan sowie Ermöglichung flexibler Routing-Optionen für höhere Resilienz. Ethio-Telecom-CEO Frehiwot Tamru bezeichnete das Projekt als „geteilte digitale Zukunft“ und betonte, dass kooperative Anstrengungen afrikanischer Betreiber „echte Konnektivitätsherausforderungen lösen und neuen Wert freisetzen“ können – für Kunden und Hyperscaler. Djibouti-Telecom-CEO Mohamed Assoweh Bouh hob „gemeinsamen Wohlstand“ und digitale Souveränität hervor. Sudatel-CEO Magdi M. Abdalla Taha nannte es ein „lebendiges Modell innovativer Partnerschaft“ und einen „nachahmbarem Maßstab“ für den Kontinent. Die Initiative passt eng zur Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA), könnte regionale Internetkosten senken und grenzüberschreitende Plattformen wie Cloud-Dienste und Fintech unterstützen. Für Ethio Telecom bildet sie einen Schlüsselbestandteil der Strategie „Next Horizon: Digital & Beyond 2028“, die das Unternehmen zu einem regionalen Transit- und Plattformbetreiber umwandelt. Diese Entwicklung verspricht wirtschaftliche und geopolitische Vorteile durch Stärkung der afrikanischen Kontrolle über digitale Infrastruktur.