Kenia hat zwei digitale Handelsplattformen lanciert, die darauf abzielen, den Handel und die Investitionen in ganz Afrika zu stärken. Diese Plattformen sollen afrikanische Botschaften zu Zentren im Rahmen der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA) machen. Entwickelt von Real Sources Africa, unterstützen sie insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sowie frauen geführte Unternehmen.
Kenia hat zwei miteinander verbundene digitale Handelsplattformen eingeführt, um Lücken im afrikanischen Handel im Rahmen der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA) zu schließen. Entwickelt von Real Sources Africa, zielen diese Tools darauf ab, über 1.000 diplomatische Missionen im Kontinent zu nutzen, um Handels- und Investitionsmöglichkeiten zu fördern. Die Plattformen digitalisieren die Interaktionen zwischen Händlern, Banken, Finanzierern, Käufern und Botschaften, um Prozesse zu optimieren. BiasharaLink organisiert und überwacht Handelsaussichten, die mit den Zielen der AfCFTA übereinstimmen, während Deal House diese Aussichten mit zuverlässigen Partnern, Finanzierungsquellen und vertraglicher Unterstützung verknüpft. Felix Chege, CEO von Real Sources Africa, erklärte, dass Gespräche über die Integration mit Bunna Bank und Awash Bank laufen und Pläne vorliegen, um bevorstehende Logistikherausforderungen anzugehen. Mathias Kamp, Regionaldirektor der Konrad-Adenauer-Stiftung, hob hervor, dass Politik- und Logistikfragen anhaltende Hauptbarrieren für die Umsetzung der AfCFTA darstellen, wobei seine Organisation Gespräche zwischen Regierungen und Privatsektor fördert. Diese Initiative legt großen Wert auf die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen sowie frauen geführter Unternehmen und verbessert dadurch die gesamte kommerzielle Landschaft in Afrika.