Kolumbien glänzt in internationaler Wissenschaft und Kino mit den Dreharbeiten zur PBS-Dokumentation Amazon Extremes. Das Team dreht in der Tatacoa-Wüste in Huila, nach Aufnahmen in Peru und Brasilien. Die Produktion beleuchtet die tiefe Geschichte des Amazonas und seine aktuellen Umweltprobleme.
Die Dokumentation Amazon Extremes, eine ambitionierte PBS-Produktion für die NOVA-Reihe, stellt Kolumbien ins Rampenlicht der globalen Wissenschaft und des Kinos. Das Team ist im Land eingetroffen, um eine Schlüsselszene des Projekts einzufangen, nach Dreharbeiten in Peru und Brasilien. Unter den ausgewählten Locations sticht die Tatacoa-Wüste in Villavieja, Huila, hervor, ein Ort, der Millionen Jahre Naturgeschichte bewahrt. Die Arbeit untersucht die tiefe Vergangenheit des Amazonas, vom Asteroideneinschlag, der den Planeten vor 66 Millionen Jahren veränderte, bis zum Aufstieg der Anden-Kordillere und der Entstehung des Amazonasflusses. Durch wissenschaftliche Forschung und Feldexpeditionen verbindet sie diese geologischen Ereignisse mit zeitgenössischen Umweltproblemen. In Huila werden nationale und internationale Wissenschaftler am Dreh beteiligt sein, mit dem La-Tatacoa-Museum in La Victoria als Hauptstandort. Dieses Museum ist entscheidend wegen seiner Fossilfunde, die über 25 Millionen Jahre alt sind. Die Regie führt der britische Anthropologe und Filmemacher Graham Townsley, die ausführende Produktion die Kolumbianerin Linithd Aparicio Blackburn. Diese Initiative hebt das Departamento Huila als wissenschaftliche Referenz für ein globales Publikum hervor und betont kolumbianisches Talent in Projekten höchsten Niveaus. Die Veröffentlichung der Nachricht datiert auf den 24. Januar 2026.