Senatoren der Les Républicains (LR) haben am Montag einen Gesetzentwurf zur Neuordnung staatlicher Agenturen vorgelegt, der die Abschaffung von Anru und ARS vorschlägt. Mathieu Darnaud, Vorsitzender der LR-Senatsfraktion, will die Regierung dazu bewegen, rund 2000 Strukturen effizienter zu gestalten. Der Text konzentriert sich auf große Agenturen mit Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Budgets.
LR-Senatoren reichten am Montagmorgen einen Gesetzentwurf unter dem Titel „repenser l’agencification pour renforcer l’action publique“ (Die Behördenstruktur überdenken, um das öffentliche Handeln zu stärken) ein. Die von der LR-Senatsfraktion unterstützte Initiative zielt darauf ab, staatlich abhängige Strukturen neu zu ordnen, deren Anzahl und Aufgaben häufig unklar sind.
Mathieu Darnaud, Vorsitzender der LR-Senatsfraktion, und die Senatorin für das Département Loiret, Pauline Martin, stellvertretende Vorsitzende des Untersuchungsausschusses zu diesem Thema, unterstützen den Text. „Unser Vorschlag enthält eine Liste von Streichungen, Weiterentwicklungen und Neuausrichtungen“, erklärte Darnaud. Er priorisiert dabei große Strukturen mit erheblichen Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Budgets, wie etwa die Anru (Agence nationale pour la rénovation urbaine) und die ARS (Agences régionales de santé).
Angesichts einer Haushaltskrise sehen die LR-Senatoren eine dringende Notwendigkeit für eine auf Effizienz ausgerichtete Reform dieser rund 2000 Einheiten. Darnaud hofft, dass der Gesetzentwurf eine gesetzgeberische Debatte anstößt und die Regierung zum Handeln drängt.