Mann reißt junge Frau in Hamburger U-Bahn-Station in den Tod

In der Hamburger U-Bahn-Station Wandsbek Markt hat ein 25-jähriger Mann am Abend eine 18-jährige Frau mit sich in den Tod gerissen. Beide starben vor einer einfahrenden U-Bahn; die Polizei ermittelt wegen Totschlags. Die Motive des Täters sind unklar, und er hatte eine kriminelle Vorgeschichte.

Am Dienstagabend gegen 22 Uhr ereignete sich in der U-Bahn-Station Wandsbek Markt in Hamburg ein tragischer Vorfall. Ein 25-jähriger Mann aus dem Südsudan stand abseits auf dem Bahnsteig, als er plötzlich auf eine 18-jährige iranische Frau zuging, sie ergriff und mit sich ins Gleisbett zog. Eine einfahrende U-Bahn erfasste beide, die sofort starben. Die Polizei teilte mit, dass die beiden sich nach ersten Erkenntnissen nicht kannten.

Die Mordkommission der Hamburger Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt. Videoaufnahmen und Zeugenaussagen werden ausgewertet, um den Hergang zu klären. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass der Mann bereits straffällig geworden war, gab aber keine weiteren Details preis. Eine Sprecherin sagte: «Mehr könne sie dazu derzeit nicht sagen.»

In der Nacht nach dem Vorfall waren Rettungskräfte und Polizei vor Ort. Die Eingänge wurden abgesichert, und Zeugen erhielten Betreuung durch das Kriseninterventionsteam (KIT) des Deutschen Roten Kreuzes. Am nächsten Morgen bot die Station kein Bild des Grauens mehr: Keine Polizei war sichtbar, und Pendler fuhren wie gewohnt. Es gab zunächst weder Blumen noch Kerzen am Bahnsteig.

Die Deutsche Bahn äußerte sich bestürzt: «Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Verstorbenen und bei den Kolleginnen und Kollegen der Hochbahn», sagte eine S-Bahn-Sprecherin. Ein Sprecher der Hamburger Hochbahn nannte es einen «fürchterlichen Vorfall».

Bahnsteigtüren könnten solche Tragödien verhindern, sind aber in Hamburgs U-Bahn nicht flächendeckend machbar. Der Hochbahn-Sprecher erklärte: «Eine Ausrüstung mit Bahnsteigtüren ist weiterhin nur für die fahrerlos fahrende U5 vorgesehen.» Ähnliche Fälle gab es bundesweit, etwa in Friedland, Berlin, Nürnberg, Frankfurt und Voerde, wo Menschen vor Züge gestoßen wurden.

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