Mélenchons Rede in Lyon zieht Kritik inmitten Deranque-Kontroverse

Jean-Luc Mélenchon, Führer von La France insoumise (LFI), hielt am 26. Februar 2026 in Lyon eine kontroverse Rede, Tage nach dem gewaltsamen Tod des nationalistischen Aktivisten Quentin Deranque, angeblich durch Mitglieder der LFI-nahen Jeune Garde. Ein Leitartikel der Le Figaro verurteilte die Ansprache als aggressiv und obszön.

Jean-Luc Mélenchon sprach bei einer Veranstaltung in Lyon am 26. Februar 2026, kurz nach dem Tod von Quentin Deranque, einem jungen nationalistischen Aktivisten, der Verletzungen aus einem angeblichen Überfall – einschließlich Tritten gegen den Kopf – durch Mitglieder der antifaschistischen Jeune Garde erlag, die eng mit LFI verbunden ist.  Ein Leitartikel in der Le Figaro von Vincent Trémolet de Villers, veröffentlicht am 27. Februar, beschrieb die Rede als „obszönen“ und „infernalen Monolog“ voller Falschaussagen, Aggressivität und Paranoia. Mélenchon soll Deranque posthum angegriffen, die beschuldigten Jeune-Garde-Aktivisten verteidigt und die Untätigkeit der Polizei, den Unternehmer Jean-Michel Aulas sowie die Némésis-Bewegung verantwortlich gemacht haben. Er warf Journalisten Verleumdung vor, während er sie beleidigte.  Der Artikel rief eine orwellische Umkehrung hervor, bei der Wut als Weisheit und Lügen als Wahrheit posieren. Dies folgte einem Gedenkmarsch für Deranque in Lyon am 28. Februar. Die Rede hat Debatten über politische Gewalt und Spaltungen in der französischen Linken angeheizt, aufbauend auf früheren LFI-Verteidigungen, die breite Kritik hervorgerufen haben.

Verwandte Artikel

French Socialist leader Olivier Faure blames Jean-Luc Mélenchon as electoral 'ballast' amid left-wing losses in municipal elections, with dramatic election maps in background.
Bild generiert von KI

French socialists blame Mélenchon as left’s ‘ballast’ after municipal elections

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Following the second round of the 2026 municipal elections on March 22, socialists blame Jean-Luc Mélenchon and La France insoumise (LFI) for losses in several strongholds taken by the right. PS leader Olivier Faure calls Mélenchon the 'ballast of the left' as LFI claims breakthroughs.

Jean-Luc Mélenchon, leader of La France insoumise, announced his fourth run for the 2027 presidential election on Sunday evening during TF1's 20 heures news. He conditions his candidacy on gathering 150,000 citizen endorsements, seen as a mere formality. The decision follows a meeting of LFI elected officials in Paris that day.

Von KI berichtet

Jordan Bardella, president of the Rassemblement national (RN), stated on CNews Tuesday evening that Jean-Luc Mélenchon cannot become president in 2027 due to a lack of self-control. He accuses the La France insoumise (LFI) leader of constantly insulting opponents. The remarks follow Mélenchon's fourth candidacy bid for the Élysée.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen