Die Fahrer von Mercedes und McLaren nahmen an einem Pirelli-Reifentest auf dem Nürburgring teil, während Alpine einen Filmtag in Silverstone absolvierte. Bei den Sessions kamen die Formel-1-Boliden der Teams für 2026 zum Einsatz, wobei der Schwerpunkt auf der Reifenentwicklung lag. Alle vier Rennfahrer von Mercedes und McLaren absolvierten an zwei Tagen ein umfangreiches Programm.
Mercedes und McLaren nahmen diese Woche mit ihren 2026er F1-Autos an einem Pirelli-Test auf dem Nürburgring teil. Am Dienstag drehte George Russell von Mercedes 127 Runden, während Oscar Piastri von McLaren nach einem technischen Defekt 65 Runden schaffte. Am darauffolgenden Tag absolvierte der Mercedes-Meisterschaftsführende Kimi Antonelli 109 Runden und Lando Norris von McLaren 108 Runden. Der Test diente in erster Linie der Bewertung von Varianten der C3-Mischung – Pirellis Medium-Reifen im Bereich C1 bis C5 – sowie weicheren Optionen. Die Daten aus diesen Sessions werden als Teil des Pirelli-Entwicklungsprogramms mit allen F1-Teams geteilt. Alle Teams erhalten Einladungen zu solchen Tests. Lando Norris bezeichnete die zwei Tage als produktiv. „Das Ziel war es, Pirelli bei der zukünftigen Reifenentwicklung zu unterstützen, und wir haben so detailliertes Feedback wie möglich gegeben“, sagte Norris. „Es ist schon eine Weile her, seit wir hier auf dem Nürburgring gefahren sind... Es ist cool, ihn in dieser Ära der Formel-1-Autos befahren zu können.“ Oscar Piastri schloss sich dem an und nannte es einen nützlichen Tag, obwohl keine Änderungen am Auto erlaubt waren. „Es ist immer gut, die Gelegenheit zu nutzen, um sicherzustellen, dass alle Systeme funktionieren und ein besseres Verständnis für das Auto zu bekommen, besonders mit den neuen Regeln“, sagte Piastri. Währenddessen hielt Alpine am Mittwoch mit Franco Colapinto seinen zweiten Filmtag der Saison in Silverstone ab. Die Werbefahrt war gemäß Reglement auf 200 km begrenzt und nutzte Demonstrationsreifen von Pirelli. Am vergangenen Freitag testete Lewis Hamilton in Fiorano Regenreifen für Ferrari und absolvierte 297 Runden auf nasser Strecke. Der nächste Pirelli-Test ist für Mitte Mai in Magny-Cours angesetzt, wobei der Fokus ebenfalls auf Regenreifen liegen wird.