Am 22. Mai 2026 unterzeichneten Mexiko und die Europäische Union im Nationalpalast das modernisierte Globalabkommen sowie ein vorläufiges Handelsabkommen, das nahezu unmittelbar in Kraft tritt.
Das neue Abkommen ersetzt die seit 2000 geltende Vereinbarung und sieht für 99 Prozent der gehandelten Waren Zollfreiheit vor. Es enthält verbindliche Verpflichtungen zu nachhaltiger Entwicklung, Klimaschutz und Menschenrechten.
Die Europäische Union kündigte 5 Milliarden Euro zur Unterstützung des Plan Mexico im Rahmen der Global Gateway-Strategie an. Mehr als 45.000 europäische Unternehmen erhalten dadurch bevorzugten Zugang zum mexikanischen Markt.
Der Pakt schafft ein ständiges Investitionsgericht mit von beiden Seiten ernannten Richtern, öffentlichen Verfahren und einer Berufungsinstanz. Dies ersetzt das bisherige private Schiedsverfahrenssystem.
Der bilaterale Handel zwischen Mexiko und der EU belief sich im Jahr 2025 auf über 86 Milliarden Dollar, wobei die EU der zweitgrößte ausländische Investor im Land ist.