Mexiko und die Europäische Union haben am Freitag im Nationalpalast die Modernisierung ihres globalen Abkommens unterzeichnet. Die Zeremonie wurde von Präsidentin Claudia Sheinbaum und der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen geleitet.
Das aktualisierte Abkommen modernisiert die Bestimmungen für landwirtschaftliche Produkte, Dienstleistungen und das öffentliche Beschaffungswesen. Zudem werden neue Regeln zu Investitionsschutz, Korruptionsbekämpfung und nachhaltiger Entwicklung hinzugefügt.
Der kommerzielle Teil erfordert die Ratifizierung durch das Europäische Parlament und den mexikanischen Senat, was in der zweiten Jahreshälfte 2026 erfolgen könnte. Der nicht-kommerzielle Teil bedarf der Zustimmung der Parlamente der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union.
Der bilaterale Handel beläuft sich jährlich auf 90 Milliarden Dollar bei Waren und 30 Milliarden bei Dienstleistungen. César Guerra, Generalsekretär der Handelskammer Mexiko-Europäische Union, merkte an, dass Produkte wie Tortillas, Orangensaft und Honig schrittweise Zollvergünstigungen erhalten werden.