Mexiko, die Vereinigten Staaten und Kanada halten am 1. Juli ein virtuelles Treffen ab, um die Zukunft des T-MEC zu definieren. Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard und Präsidentin Claudia Sheinbaum bestätigten, dass jedes Land an diesem Tag seine Position zur Verlängerung des Abkommens darlegen wird.
Das virtuelle Treffen markiert den formellen Beginn der Überprüfung des Abkommens zwischen Mexiko, den Vereinigten Staaten und Kanada. Jedes Land wird seine Position präsentieren, wobei Optionen wie eine automatische Verlängerung um 16 Jahre oder ein Zeitraum von 10 Jahren mit regelmäßigen Überprüfungen zur Debatte stehen.
Marcelo Ebrard wies nach Treffen in Washington in dieser Woche die Vermutung zurück, die Vereinigten Staaten planten, das Abkommen aufzugeben. „Wenn das gewollt wäre, würden wir diese Gespräche nicht führen“, sagte er. Die nächste persönliche Verhandlungsrunde findet am 20. Juli in Mexiko-Stadt statt.
Claudia Sheinbaum stellte klar, dass der 1. Juli nicht das Ende des Abkommens bedeutet, sondern eine Änderung des Überprüfungsprozesses. Das T-MEC bleibt mindestens bis 2036 in Kraft, sofern kein Land austritt.
Die Teams haben Ursprungsregeln, den Automobil- und Agrarsektor sowie den Handel mit Stahl und Aluminium erörtert. Mexiko strebt an, das Abkommen um den größtmöglichen Zeitraum zu verlängern.