Die Moderata-Partei hat auf der Järvaveckan einen Vorschlag vorgestellt, der Mietern mehr Möglichkeiten bieten soll, ihre städtischen Wohnungen zu kaufen.
Der Minister für Entwicklungszusammenarbeit und Außenhandel Benjamin Dousa (M) beschrieb den Vorschlag während seiner Rede in Spånga im Nordwesten Stockholms als eine "Eigenheimbewegung für die Vororte".
– Bewohner von Vororten, die heute in kommunalen Sozialwohnungen leben, sollten eine erweiterte Möglichkeit erhalten, ihr Zuhause zu kaufen. Wir wollen mehr Menschen die Chance geben, Wohneigentum zu erwerben sowie Verantwortung, Freiheit und Sicherheit zu spüren, sagt Dousa.
Der Vorschlag mit dem Namen "Recht auf Kauf" sieht vor, dass mindestens zwei Drittel der Mieter für den Erwerb der Immobilie stimmen können. Kommunale Vermieter wären dann zum Verkauf verpflichtet, im Gegensatz zur heutigen Regelung, die eine Zustimmung des Vermieters erfordert.