Matías Morla und Jonathan Espósito sagten am Donnerstag vor dem Gericht in San Isidro im Prozess um den Tod von Diego Armando Maradona aus. Der ehemalige Vertreter verteidigte seine Rolle und enthüllte Details über die letzten Tage des früheren Spielers. Zudem wurden kontroverse Audioaufnahmen vorgespielt.
Matías Morla, der ehemalige Vertreter von Diego Armando Maradona, sagte als Zeuge in dem Prozess in San Isidro aus. Er erklärte, er sei bis zu dessen Tod am 25. November 2020 der beste Freund und Vertreter des ehemaligen Spielers gewesen. Er merkte an, dass die Entscheidung für eine häusliche Pflege in Tigre von den Ärzten und der Familie getroffen wurde.
Während der Anhörung wurden Audioaufnahmen zwischen Morla und Leopoldo Luque abgespielt, die Beleidigungen gegenüber Dalma und Gianinna Maradona enthielten. Morla entschuldigte sich für die Nachrichten und sagte, er empfinde Scham. Er berichtete zudem, dass er Maradona zuletzt am 16. November 2020 gesehen habe und feststellte, dass dieser eine roboterhafte Stimme hatte.
Auch Jonathan Espósito, Maradonas Neffe, sagte aus. Er beschrieb, dass der ehemalige Spieler während seiner letzten Tage im Haus in Benavídez aufgedunsen war, keinen Appetit hatte und niedergeschlagen wirkte. Er erklärte, dass am Morgen des Todes niemand das Zimmer betreten habe.
Morla steht in diesem Verfahren nicht auf der Liste der Angeklagten wegen Totschlags mit Eventualvorsatz. Die Töchter des ehemaligen Kapitäns beschuldigen ihn in einem separaten Parallelverfahren wegen kommerzieller Markenangelegenheiten.