Neon-Mitbegründer und CEO Tom Quinn hat sich auf einer Branchenkonferenz gegen Fusionen großer Filmstudios ausgesprochen. Er wies die Vorstellung, Unternehmen wie Neon und A24 zu vereinen, als unrealistisch zurück.
Quinn äußerte sich zu dem Thema auf der Produced By Conference, die auf dem Gelände von Universal stattfand. Er reagierte auf Fragen zur geplanten Fusion von Paramount und Warner Bros. sowie deren potenziellen Auswirkungen auf unabhängige Verleihfirmen wie Neon. „Die Vorstellung, zwei solcher Unternehmen zusammenzulegen – wie würde es sich anfühlen, wenn A24 und Neon fusionieren würden? Das wäre lächerlich“, sagte er. Quinn erklärte zudem, dass er in einem großen Studio-Umfeld aufgrund der übermäßigen Politik und der Hierarchieebenen, die schnelle Entscheidungen verhindern, keinen Tag überleben würde.