Nissan kündigt möglichen Verkauf seiner argentinischen Tochtergesellschaft an

Nissan bestätigte die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit der Grupo SIMPA und der Grupo Tagle, um die Umstellung seiner argentinischen Tochtergesellschaft auf ein Importmodell über lokale Partner zu prüfen. Dieser Schritt steht im Einklang mit der globalen Umstrukturierungsstrategie Re:Nissan. Das Unternehmen versicherte die Kontinuität des Geschäftsbetriebs sowie der Sparpläne für Kunden.

Nissan gab am Freitag die Unterzeichnung einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) mit der Grupo SIMPA und der Grupo Tagle bekannt. Ziel ist es, den Wechsel zu einem Importeur-Modell zu bewerten, wie es bereits in 36 anderen regionalen Märkten praktiziert wird. Sollte dies abgeschlossen werden, würde Nissan Argentina Teil der Nissan Importers Business Unit (NIBU) werden und über diese lokalen Partner operieren, anstatt direkt an die globale Zentrale zu berichten.

Dieser Schritt fügt sich in den Re:Nissan-Umstrukturierungsplan ein, der sich auf Ressourcenoptimierung und Wettbewerbsfähigkeit konzentriert. "Diese Bewertung steht im Einklang mit der langfristigen globalen Vision von Nissan für eine intelligentere, effizientere und kundenorientierte Mobilität", teilte das Unternehmen in einer offiziellen Mitteilung mit. Bereits 2024 hatte Nissan die Produktion des Frontier-Pickups in seinem Werk Santa Isabel in Córdoba eingestellt.

Für Kunden versicherte Nissan, dass der Geschäftsbetrieb normal weiterlaufen wird, einschließlich des Verkaufs des aktuellen Portfolios, der Einführung neuer Modelle und der After-Sales-Dienstleistungen. Insbesondere "stellt Nissan die Kontinuität der Aktivitäten des Nissan Plan de Ahorro sicher". Die Grupo SIMPA verfügt über Expertise im Vertrieb von Fahrzeugen, Motorrädern und Maschinen, während die Grupo Tagle stark im Automobilverkauf in Zentralargentinien vertreten ist.

Das Unternehmen betonte, dass der Modellwechsel das Engagement für den argentinischen Markt oder die globalen Qualitätsstandards nicht beeinträchtige, und wies darauf hin, dass das MOU rechtlich nicht bindend ist und sich in der Phase der detaillierten Analyse befindet.

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