Pavel Talankin forced by TSA at JFK Airport to check his Oscar statuette for 'Mr. Nobody Against Putin,' which later went missing.
Pavel Talankin forced by TSA at JFK Airport to check his Oscar statuette for 'Mr. Nobody Against Putin,' which later went missing.
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Oscar für 'Mr. Nobody Against Putin' nach TSA-Kontrolle verschwunden

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Pavel Talankin, Co-Regisseur und Protagonist des oscarprämierten Dokumentarfilms 'Mr. Nobody Against Putin', hat seine Oscar-Statuette verloren, nachdem die TSA am New Yorker Flughafen JFK ihn gezwungen hatte, diese als potenzielle Waffe aufzugeben. Die Auszeichnung verschwand nach seiner Ankunft in Frankfurt auf einem Lufthansa-Flug. Co-Regisseur David Borenstein hat öffentlich zu deren Rückgabe aufgerufen.

Pavel Talankin, auch bekannt als Pasha Talankin, erreichte am Mittwoch das Terminal 1 des Flughafens JFK mit seinem Oscar für den besten Dokumentarfilm, den der Film Anfang des Jahres gewonnen hatte. Ein TSA-Beamter stufte die knapp 3,9 Kilogramm schwere Statuette als mögliche Waffe ein und verweigerte die Mitnahme als Handgepäck. Talankin berichtete Deadline aus Frankfurt, dass er zuvor bereits ein Dutzend Mal problemlos mit dem Oscar bei verschiedenen Fluggesellschaften geflogen sei und ihn stets in der Kabine mitgeführt habe. Lufthansa-Mitarbeiter boten Alternativen an, wie etwa die Begleitung zum Gate oder die Verwahrung im Cockpit, doch die TSA lehnte dies ab und wies an, die Statuette in einem von der Fluggesellschaft bereitgestellten Pappkarton aufzugeben, nachdem sie in Luftpolsterfolie verpackt und mit einem Gepäckanhänger auf Talankins Namen versehen worden war. Talankin hatte selbst kein aufgegebenes Gepäck dabei und nutzte die Hilfe der ausführenden Produzentin Robin Hessman, um mit den Beamten zu kommunizieren. Nach der Landung in Frankfurt am Donnerstagmorgen fehlte laut Hessman und Talankin der Karton mit dem Oscar. Hessman gab an, dass die Lufthansa ihn trotz Ticketnummer nicht ausfindig machen konnte. In einem Instagram-Post beschrieb Co-Regisseur David Borenstein den Vorfall, wies auf Talankins Ankunft für seinen Heimflug nach Europa hin und auf den gescheiterten Versuch, den TSA-Beamten umzustimmen. Borenstein stellte die Frage, ob ein berühmter Schauspieler oder ein fließend Englisch sprechender Reisender dieselbe Behandlung erfahren hätte, und fügte hinzu: „Ich habe gesucht und kann keinen einzigen anderen Fall finden, in dem jemand gezwungen wurde, einen Oscar aufzugeben.“ Der Beitrag löste Kommentare aus, die die Situation kritisierten und die Lufthansa zur Wiederbeschaffung der Statuette drängten. Quellen deuten darauf hin, dass lebende Oscar-Preisträger im Falle von Verlust oder schwerer Beschädigung Ersatz beantragen können. Variety und Deadline haben bei Lufthansa und TSA um eine Stellungnahme gebeten.

Was die Leute sagen

In den Diskussionen auf X wird die TSA dafür kritisiert, den Oscar als Waffe eingestuft und dessen Aufgabe erzwungen zu haben, was zum Verlust durch die Lufthansa führte. Die Nutzer äußern Frustration, Sarkasmus und Skepsis hinsichtlich einer möglichen Voreingenommenheit gegenüber Nicht-Prominenten. Journalisten und Kommentatoren fordern eine Rückgabe.

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