Patrick Bruel leaving the Nanterre court after his indictment
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Patrick Bruel nach Anklage unter gerichtlicher Aufsicht auf freiem Fuß

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Der 67-jährige Sänger wurde wegen Vergewaltigung, versuchter Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexueller Belästigung im Zusammenhang mit neun mutmaßlichen Opfern zwischen 2010 und 2019 angeklagt. Am Mittwochabend verließ er das Gericht in Nanterre als freier Mann.

Patrick Bruel wurde am Mittwochabend nach seiner Anklage am Gericht in Nanterre unter gerichtliche Aufsicht gestellt. Die Staatsanwaltschaft hatte Untersuchungshaft beantragt, doch der Richter lehnte diese Maßnahme ab. Eine seiner Anwältinnen, Fanny Colin, bestätigte seine Freilassung. Der Sänger ist in vier Fällen angeklagt und in vier weiteren Verfahren als Zeuge mit Rechtsbeistand geführt. Ein zusätzlicher Fall wurde aufgrund von Verjährung eingestellt. Eine gerichtliche Untersuchung befasst sich mit Vorfällen zwischen 2010 und 2019 in mehreren Städten, darunter Grenoble, Brüssel, Neuilly-sur-Seine, Dinard, L’Isle-sur-la-Sorgue, Paris, Perpignan, Ajaccio und Nyon. Patrick Bruel bestreitet alle Anschuldigungen. Dreizehn weitere Verfahren zu Vorfällen zwischen 1992 und 2008 wurden zusammengelegt, um die Verjährung zu prüfen.

Was die Leute sagen

Erste Reaktionen auf X beleuchten die Anklage wegen Vergewaltigung, versuchter Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Belästigung von neun Opfern. Bruel wurde unter gerichtliche Aufsicht gestellt, inklusive einer Kaution von 500.000 Euro, der Abgabe seines Reisepasses und einem Kontaktverbot zu den Opfern. Beiträge weisen auf die im Vergleich zu den Forderungen der Staatsanwaltschaft geringeren Auflagen hin und äußern Skepsis gegenüber dem Justizsystem inmitten anderer Skandale. Zudem gibt es Enttäuschung bei Opfervertretern sowie Fragen zur Unschuldsvermutung in der Medienberichterstattung.

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