Präsident Gustavo Petro hat die Nutzung von Militärstützpunkten für die Amtseinführung seines Nachfolgers abgelehnt. Er bestand darauf, dass die Zeremonie wie verfassungsmäßig vorgeschrieben vor dem Kongress stattfinden müsse.
In einem Beitrag auf X erklärte Petro, dass das Gesetz die Vereidigung vor dem Kongress in einer Plenarsitzung vorschreibe. Er gab Anweisungen, dass für die Zeremonie am 7. August keine militärischen oder polizeilichen Einrichtungen genutzt werden dürfen.
Der Präsident betonte, dass er bis zum Ende des Übergangs Oberbefehlshaber bleibe. Er erklärte, dass Offiziere militärische Ehren nur der Person erweisen dürften, die dieses Amt innehabe.
Das Übergangsteam von Abelardo De La Espriella hatte den Kongress gebeten, eine Verlegung der Veranstaltung in eine Militärgarnison in Erwägung zu ziehen. Ein Antrag der Koordinatorin Mariana Pacheco Montes zielte darauf ab, eine rechtliche Stellungnahme einzuholen, bevor der neue Kongress am 20. Juli zusammentritt.
Ein von José Raúl Moreno unterzeichnetes Dokument der scheidenden Regierung hielt fest, dass die Verfassung die Machtübergabe an einem militärischen Standort nicht zulasse.